Archiv der Kategorie: Leben im Glauben

Was nützt es, die ganze Welt zu gewinnen?

Livenet, 28.07.2018

Was nützt es, die ganze Welt zu gewinnen?

Wenn die Seele Schaden nimmt
Zusehends gewöhnt sich der westliche Mensch daran, Besitz nachzurennen. Gefährlich wird es, wenn dies das Sein bestimmt. Denn irgendwann verfliegt jeder Besitz, spätestens mit dem Tod. Die Bibel warnt mehrfach vor der «Jagd» nach Besitz und Reichtum.
Jesus warnte, dass die Seele durch solches Verhalten Schaden nimmt. Was nützt es, die ganze Welt zu gewinnen? weiterlesen

Wie eng ist der Glaube eigentlich?

Jesus.ch, 26.07.2018

Wie eng ist der Glaube eigentlich?

»Enge Pforte – schmaler Weg«
Viele haben Angst, dass «Christ sein» zu einer engen Weltsicht führt, in der Menschen, die »anders« sind, keinen Platz haben. Woher kommt diese Ansicht eigentlich? Sind überzeugte Christen per se intolerant?
Wie eng ist der Glaube eigentlich? weiterlesen

Gnade macht den Menschen nicht klein

Livenet, 22.07.2018

Gnade macht den Menschen nicht klein

Ein missverstandener Begriff
Gnade – Das Wort klingt fremd und wirkt so, als wäre es aus einer anderen Zeit gefallen. Was soll man sich darunter vorstellen? Und was ist damit gemeint?

Zoom

Wer in der Bibel liest, findet das Wort Gnade an vielen Stellen. Es ist vielleicht das am meisten überlesene und zugleich am wenigsten verstandene Wort der Bibel.

Bei dem Begriff Gnade sieht man einen elenden Menschen vor sich, vielleicht in lumpigen Kleidern, der sich vor einem Herrscher niederwirft und ihn verzweifelt um Erbarmen anfleht. Er bittet um sein Leben. Der Herrscher zeigt sich grossmütig und bestraft das Häufchen Elend, dass da vor ihm kniet, nicht. Ist das Gnade? Ja, das ist Gnade. Doch im Verständnis des christlichen Glaubens ist Gnade viel mehr.

Gnade contra Leistung

Ist Gnade nicht der Begriff, der dem Menschen klarmachen soll, dass er sich Gottes Erbarmen nicht erarbeiten oder irgendwie verdienen kann, dass er Gott braucht und ohne ihn nichts ist? Ja, das ist Gnade. Das ist es, was Martin Luther beim Studium des Römerbriefes nicht nur theoretisch wichtig wurde, sondern was er persönlich erlebte und was sein Gottesbild und seinen Glauben völlig veränderte.

Dazu gehört auch die Erklärung von Gnade als ein unverdientes Geschenk. Etwas, das Gott für jeden Menschen bereithält und dass er nur annehmen muss.

Gnade – eine unglaubliche Kraft!

All das Gesagte über Gnade ist richtig, aber es lenkt den Blick zumeist darauf, wie der Mensch (zum ersten Mal) zu Gott findet. Gnade aber ist etwas, was erst in der Beziehung zu Gott richtig zum Tragen kommt.

Mit Gnade ist nach meinem Verständnis daher viel mehr gemeint: Gnade ist eine explosive Kraft! Sie ist der entscheidende Schlüssel, um Gott und das, was er für jeden Menschen bereithält, zu erfahren. Gnade ist eine Macht, die den Menschen in eine ganz neue und nicht für möglich gehaltene Freiheit führt und ihm eine wunderbare Würde verleiht. Gnade macht den Menschen nicht klein, sondern gross. Und sie revolutioniert das Verhältnis des Menschen zu Gott, zu sich und zu den anderen.

»Durch die Gnade …«

Immer wieder schreibt der Lehrer Paulus in seinen Briefen von der Gnade und gebraucht häufig die Formulierung «durch die Gnade». Das zeigt Gnade ist etwas, was viele Dinge im Leben eines Christen in Gang setzt.

Paulus machte sich viele Gedanken über Gnade. An einer Stelle schreibt er über seine persönliche Situation und spricht von einem «Leiden», das ihn sehr belastet. Er schreibt: «…ist mir ein Leiden auferlegt worden, bei dem mein Körper wie von einem Stachel durchbohrt wird: Einem Engel des Satans wurde erlaubt, mich mit Fäusten zu schlagen…» (2. Korintherbrief, Kapitel 12, Vers 7, NGÜ)

Es wurde viel darüber geforscht und spekuliert, was Paulus mit diesem quälenden Leiden und diesem Stachel meinte: Vielleicht eine körperliche oder psychische Krankheit? War es eine charakterliche Schwäche? War es ein bestimmtes Fehlverhalten oder eine Sünde?

»Meine Gnade ist alles, was du brauchst«

In jedem Fall war es etwas, was ihm immer und immer wieder seine Grenzen und seine Schwachheit vor Augen hielt. Paulus litt darunter und flehte Gott an, dass es mit diesem Leiden, mit diesem Stachel endlich ein Ende haben möge. Doch Gottes Antwort darauf lautete: «Meine Gnade ist alles, was du brauchst, denn meine Kraft kommt gerade in der Schwachheit zur vollen Auswirkung.»

Was sagt dieser Vers? Gott sagt: «Du brauchst in deinem Leben nichts anders als mich und mein Wohlwollen! Schaue nicht darauf, wie es in deinem Leben läuft, wie du dastehst, was andere über dich denken, ob es vorangeht oder ob du in deiner Beziehung zu mir wächst. Schaue allein auf mich. Das ist alles was zählt! Mache es zu deiner Leitlinie, dass nichts anderes von Bedeutung ist, als ich selbst, meine Liebe und meine Gnade für dich!»

Christen lassen sich immer wieder ausbremsen

Gottes Antwort auf Paulus hat aber auch noch einen anderen Aspekt: Sie zeigt, dass Gottes Wirken in und durch einen Menschen nicht vom Zustand dieses Menschen abhängig ist. Gott wartet nicht darauf, bis wir endlich eine bestimmte Stufe erklommen haben! Also bis wir soweit sind, dass er mit uns etwas anfangen kann. – Das ist aber leider eine weitverbreitete Vorstellung unter Christen. Sie wird selten offen ausgesprochen, aber bestimmt das Denken und Fühlen vieler Christen und bremst sie völlig aus, wenn es darum geht, dass sie sich von Gott gebrauchen lassen.

Demgegenüber gilt Gottes «Ja» zu uns grundsätzlich und immer. Gottes Wirken zu erfahren ist nicht die Folge eines erreichten Zustandes, auch nicht den an Liebe zu den Menschen oder zu Gott, sondern davon, dass Gott gerne in und durch uns wirkt.

Schwachheit – Gnade – Kraft

Paulus beschreibt hier ein Dreieck von Schwachheit, Gnade und Kraft. In unseren Augen scheint die Schwachheit das zu sein, was Gottes Wirken im Wege steht. Dabei ist diese Schwachheit – durch die Gnade – die offene Tür für Gott. Und durch diese Tür geht er gerne, wenn wir das zulassen.

Diese Haltung zeigte Gott auch gegenüber seinem Sohn Jesus, als er zu ihm sagte: «Du bist mein lieber Sohn, an dem ich mich von Herzen freue.» (Die Bibel, Markusevangelium, Kapitel 1, Vers 11 HfA) Das ist ein Wort der Gnade, das für jeden Menschen gilt, der sich Gott anvertraut! Und daraus erwächst eine unglaublich verändernde Kraft!

Die Inhalte aus zitierten Quellen geben nicht die Meinung von PROSKYNEO.org wieder, sondern dienen ausschließlich der Informationsvermittlung.

 

»Ich bin ein Gebetsschwächling«

Livenet / CCM Magazine, 20.07.2018

»Ich bin ein Gebetsschwächling«

Die Kraft eines einfachen Gebets
Manchmal weiss man nicht, wie ein Gebet beginnen soll, zum Beispiel in einer schwierigen Situation. Nun gewährt der bekannte Pastor und Autor Max Lucado einen Einblick in Probleme, die sich in seinem Gebetsleben stellten.
»Ich bin ein Gebetsschwächling« weiterlesen

Gnade darf nicht billig sein

Livenet, 19.07.2018

Gnade darf nicht billig sein

Unbequemer Bonhoeffer
Die aktuelle Hochschultheologie kommt fast ohne ihn aus. In Kirchen und Gemeinden kennt man ihn hauptsächlich von freundlichen Kalenderzitaten. Oder durch sein Lied «Von guten Mächten wunderbar geborgen», das er aus dem KZ an seine Verlobte schrieb. Dabei hat der Theologe Dietrich Bonhoeffer bis heute herausfordernde Gedanken zur Nachfolge beizutragen – wie zum Beispiel solche gegen eine «billige Gnade».
Gnade darf nicht billig sein weiterlesen

Glück – wirklich das höchste Ziel?

Jesus.ch / rzim.org, 19.07.2018

Glück – wirklich das höchste Ziel?

Ein erfülltes Leben
Das Leben ist kurz. Deshalb sollte man schnell das finden, was einen glücklich macht – bevor es zu spät ist. Doch während der Suche verpasst man viele Möglichkeiten, die einen erfüllen könnten, obwohl sie nicht nur Freude und Vergnügen bescheren.
Glück – wirklich das höchste Ziel? weiterlesen

Heinz Strupler: Nie zu alt, um Gott zu dienen

Livenet, 16.07.2018

Heinz Strupler: Nie zu alt, um Gott zu dienen

Ältere Menschen freisetzen
Viele Menschen sehnen sich nach der Pensionierung. Die einen wollen Gott dienen, andere den Lebensabend geniessen. Der Pionier Heinz Strupler inspiriert Rentner durch sein Leben, sich noch einmal ganz Jesus zur Verfügung zu stellen.
Heinz Strupler: Nie zu alt, um Gott zu dienen weiterlesen

»Es geht darum, welchen Beitrag ich in dieser Welt leiste«

Livenet, 02.07.2018

»Es geht darum, welchen Beitrag ich in dieser Welt leiste«

Verständnis von Berufung
Angefangen hat es mit sechs Personen an einer Gebetsretraite. Dort wurde im Leitungsteam der Chrischona International ein Anliegen geweckt, welches seither weitergewachsen ist.
»Es geht darum, welchen Beitrag ich in dieser Welt leiste« weiterlesen

Wenn Gott herausfordert

Livenet, 01.07.2018

Wenn Gott herausfordert

Neues wagen
Für manche hat im christlichen Glauben Neues und Unvorgesehenes keinen Platz. Doch wer mit Jesus lebt, sollte sich nicht zu sehr auf eingefahrenen Gleisen bewegen.
Wenn Gott herausfordert weiterlesen

Wenn das Entscheidende fehlt

Jesus.ch, 27.06.2018

Wenn das Entscheidende fehlt

»Oben Ohne«
Heisst Christsein eigentlich »seinen Nächsten lieben und eine gute Ethik haben«? Viele denken, dass die Nächstenliebe der Kern des Christentums ist und wundern sich, dass das so schwierig ist. Warum eigentlich?
Wenn das Entscheidende fehlt weiterlesen