Was nützt es, die ganze Welt zu gewinnen?

Livenet, 28.07.2018

Was nützt es, die ganze Welt zu gewinnen?

Wenn die Seele Schaden nimmt
Zusehends gewöhnt sich der westliche Mensch daran, Besitz nachzurennen. Gefährlich wird es, wenn dies das Sein bestimmt. Denn irgendwann verfliegt jeder Besitz, spätestens mit dem Tod. Die Bibel warnt mehrfach vor der «Jagd» nach Besitz und Reichtum.
Jesus warnte, dass die Seele durch solches Verhalten Schaden nimmt.

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Wie zerstörerisch ein Leben sein kann, das vom Streben nach Reichtum beherrscht ist, zeigt der Film «The Wolf of Wallstreet» mit Leonardo DiCaprio.

 

Warren Buffett gehört zwar nicht die ganze Welt, aber doch immerhin 72,7 Milliarden US-Dollar. Vor einiger Zeit kaufte er die griechische Insel St. Thomas für 15,5 Millionen Dollar, was im übrigen Signalwirkung hat, weil er berühmt dafür ist, ein gutes Gespür für lohnende Geschäfte zu haben.

Buffett gehört zu den reichsten Menschen der Erde – viel mehr ist nicht möglich. Es geht an dieser Stelle nicht darum, über Buffett oder andere Reiche zu urteilen oder herzuziehen. Viele jagen, im Kleinen, ebenfalls dem irdischen Besitz nach. Wir wollen ein imposanteres Autos, eine bessere Wohnung, mehr Gehalt, noch ausgefeiltere Unterhaltungselektronik und noch schönere Ferien. Dagegen mag nichts einzuwenden sein, wenn die Seele nicht Schaden daran nimmt.

Leben kann nicht gekauft werden

Steht einzig die Jagd nach mehr und noch mehr im Zentrum, bleibt die Seele auf der Strecke. Jesus fragt denn auch: «Was nützt es einem Menschen, die ganze Welt zu gewinnen, wenn er selbst dabei unheilbar Schaden nimmt?» (Markusevangelium, Kapitel 8, Vers 36)

Der christliche Künstler «TobyMac» verfasste dazu ein Lied mit dem Titel «Lose my soul», wo er unter anderem erklärt, dass die Strasse breit und voller Eigenliebe sei. Im Refrain singt er: «I don’t want to gain the whole world and lose my soul» (Ich wil nicht die ganze Welt gewinnen und meine Seele verlieren).

Ähnlich wie im Matthäusevangelium (Kapitel 16, Verse 25-26) beschrieben: «Wer sich an sein Leben klammert, der wird es verlieren. Wer aber sein Leben für mich einsetzt, der wird es für immer gewinnen. Denn was gewinnt ein Mensch, wenn ihm die ganze Welt zufällt, er selbst aber dabei Schaden nimmt? Er kann sein Leben ja nicht wieder zurückkaufen!»

Selbst Jesus wurde versucht

Die Versuchung, sich der Geldgier hinzugeben, kannte übrigens auch Jesus Christus selbst, wie die Bibel dokumentiert (Matthäus, Kapitel 4, Verse 8-10): «Nun führte ihn der Teufel auf einen hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der Welt mit ihrer ganzen Pracht. ‚Das alles gebe ich dir, wenn du vor mir niederkniest und mich anbetest‘, sagte er. Aber Jesus wies ihn ab: ‚Weg mit dir, Satan, denn es steht in der Heiligen Schrift: Bete allein Gott, deinen Herrn, an und diene nur ihm!’»

Auf den Punkt wurde dieses Thema einst vom weisen König Salomo gebracht: «Nun weiss ich, warum die Menschen so hart arbeiten und so viel Erfolg haben: Sie tun es nur, um die anderen in den Schatten zu stellen! Auch das ist so sinnlos, als wollten sie den Wind einfangen.» (Prediger, Kapitel 4, Vers 4).

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