Die wichtigste Frage

Die wichtigste Frage

17.04.2015

Sie führt zum ewigen Leben
Um Menschen den christlichen Glauben vorzustellen, kann man mit verschiedenen Tools auf sie zugehen. Eines davon besteht aus einer einzigen, einladenden Frage: «Möchtest du eine Beziehung zu Gott haben, so wie ich sie habe?»

 «Viele Christen würden gerne eine andere Person zu Jesus führen. Für sie gibt es eine Schlüsselfrage: ‚Möchtest du eine Beziehung zu Gott haben, so wie ich sie habe?’», bilanziert Christoph Schum vom ISTL-Leitungsteam. «Es ist gut möglich, dass mein Gegenüber mich schon länger beobachtet hat und eigentlich auch eine Beziehung zu Gott möchte. Es kommt der Punkt, da komme ich nur weiter, wenn ich diese Frage stelle.»

Es ist wie bei den Verliebten

«Mit der Schlüsselfrage entdecke ich diesen Herzenswunsch. Zugegeben, es braucht etwas Mut diese Frage einem Freund oder einer fremden Person zu stellen. Doch es lohnt sich.» Christoph Schum vergleicht dies mit einem Teenager. «Wenn ein Teen verliebt ist, braucht er allen Mut, dies der Person zu sagen. Doch wenn er es wagt, hat er die Chance, ein ‚Ja‘ zu erhalten. Es besteht auch das Risiko, auf ein schmerzhaftes ‚Nein‘. Doch wer es nicht wagt, wird nie ein ‚Ja‘ bekommen.»

Überraschende Reaktionen

Christoph Schum hat sich antrainiert, die Schlüsselfrage möglichst oft Menschen zu stellen. «Selten erhalte ich ein ‚Nein‘ zur Antwort. Viele wollen mehr wissen: Wer ist dieser Gott? Wie kann ich ihn erleben? Ab und zu kommt sogar die klare Antwort ‚Ja‘.»

Wenn es sich um einen Bekannten oder Freund handelt, kann man erzählen, wie man selber Jesus kennen gelernt hat. Viele Menschen schätzen es, wenn man mit ihnen betet. Unter Umständen ist es sogar ein Gebet, bei dem Jesus als Erlöser ins Herz eingeladen wird. Dabei kann es vorkommen, dass man nicht mehr weiter weiss. Hier lohnt es sich, ein weiteres Treffen abzumachen und eine erfahrene Person beizuziehen. Die meisten Pfarrer oder Pastoren sind dazu gerne bereit.

Bei einer zufälligen Bekanntschaft oder einer fremde Person kann es einfacher sein, die Schlüsselfrage zu stellen. Dafür ist es schwieriger den Kontakt zu halten, wenn Interesse da ist. Schum berichtet: «Im Zug kam ich mit einem anderen Pendler ins Gespräch und erzählte ihm ein Erlebnis, das ich mit Gott gemacht habe. Zum Abschluss stellte ich die wichtigste Frage. Es war ganz natürlich, nicht störend wie ‚Möchtest du dich jetzt bekehren?‘ Er sagte ‚Ja‘, so lud ich ihn zum Nachtessen ein. Nach dem Essen hat er sein Leben Jesu anvertraut. Nach diesem Abend hatte ich jedoch den Kontakt zu ihm verloren. Monate später hat es an der Tür geklingelt. Der Pendler war wieder da. Er ist extra vorbeigekommen, um Danke zu sagen.»

Gott ist auf unserer Seite!

Einem jungen Mann namens Mohammed wollte Schum von Jesus erzählen. «Er hatte jedoch kein Interesse. Dies galt es zu akzeptierten. Er erzählte er mir, dass seine Mutter einen Tumor hat. Ich bot ihm an, für sie zu beten. Das nahm er an. So betete ich gleich an Ort und Stelle. Er war überrascht, spürte jedoch eine übernatürliche Kraft. Nun fragte ich ihn: ‚Möchtest du eine Beziehung zu Gott haben, so wie ich sie habe?‘ Er antwortete: ‚Ich bin Moslem, aber ich spüre, dass Gott auf deiner Seite ist!‘ Er wünschte sich ein zweites Treffen.»

Wir haben von einer persönlichen Beziehung zum lebendigen Gott zu berichten. Lasst uns diese Chance nutzen und den Mut aufbringen, die Schlüsselfrage zu stellen.

Autor: Daniel Gerber

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