Archiv der Kategorie: Gemeindeleben

»Das Ewige ist der beste Reichtum«

Livenet/Premier, 10.08.2018

»Das Ewige ist der beste Reichtum«

Statt Wohlstandsevangelium
Das Wohlstandsevangelium ist nicht nur auf Afrika und Lateinamerika beschränkt. Auch in der westlichen Welt gibt es Anhänger dieser einseitigen Sicht aufs Evangelium. Als Adesanya Adewusi in Grossbritannien Christ wurde, bewegte er sich zunächst in solchen Gemeinden.
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pistis – Warum Hausgemeinden?

pistis und Hausgemeinde – gibt es da einen Zusammenhang?

πίστις (pistis) ist das griechische Wort für Glaube, Vertrauen, Treue – ein treffender Begriff für das Thema „Hausgemeinde“. Glaube wird im Neuen Testament mit der Rettung und auch der Versöhnung mit Gott in Verbindung gebracht: pistis – Warum Hausgemeinden? weiterlesen

Chinas Kirchen wachsen und entwickeln sich weiter

Livenet, 09.08.2018

Chinas Kirchen wachsen und entwickeln sich weiter

Trotz fehlender Bibeln
Die mittlere Generation fehlt in vielen chinesischen Kirchen, da sie die Kinder mit den Grosseltern zurücklässt, um andernorts zu arbeiten. Doch gerade auf dem Land hat nun eine gegensätzliche Entwicklung begonnen: Es gibt mehr junge Pastoren und junge Paare kommen zum Glauben.
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Heinz Strupler: Nie zu alt, um Gott zu dienen

Livenet, 16.07.2018

Heinz Strupler: Nie zu alt, um Gott zu dienen

Ältere Menschen freisetzen
Viele Menschen sehnen sich nach der Pensionierung. Die einen wollen Gott dienen, andere den Lebensabend geniessen. Der Pionier Heinz Strupler inspiriert Rentner durch sein Leben, sich noch einmal ganz Jesus zur Verfügung zu stellen.
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»Es geht darum, welchen Beitrag ich in dieser Welt leiste«

Livenet, 02.07.2018

»Es geht darum, welchen Beitrag ich in dieser Welt leiste«

Verständnis von Berufung
Angefangen hat es mit sechs Personen an einer Gebetsretraite. Dort wurde im Leitungsteam der Chrischona International ein Anliegen geweckt, welches seither weitergewachsen ist.
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»Viele wollen nicht im Kreis sitzen und Tee trinken«

SCM Bundes-Verlag (Schweiz), 22.06.2018

»Viele wollen nicht im Kreis sitzen und Tee trinken«

Neuer Schwung für Kleingruppen
Die Kirche im Pott in Bochum setzt auf ein Hauskreis-Konzept, das die Menschen in ihrer Leidenschaft abholt: Gruppen können ihr Hobby während zwölf Wochen zum Thema machen und sind zusammen unterwegs, um geistlich zu wachsen.
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Was hatten die ersten Christen, dass sie Aufruhre entfachten?

Livenet, 17.06.2018

Was hatten die ersten Christen, dass sie Aufruhre entfachten?

Auswirkung in der Gesellschaft
Ephesus war mit über 200’000 Einwohnern nach Rom die zweitgrösste Stadt des römischen Reiches. Doch die gesamte Stadt geriet durch zwölf Christen in Aufruhr – und die Auswirkungen waren so gross, dass wenige Hundert Jahre später sich 90 Prozent der Bewohner zum Christentum zählten. Wie kam es dazu? Was machten die Christen dort so Besonderes? Und was können wir davon lernen, um auch unser Umfeld ebenso zu beeinflussen?
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»Dreh- und Angelpunkt ist Christus!«

idea Spektrum Schweiz / Livenet, 17.06.2018

»Dreh- und Angelpunkt ist Christus!«

Kirchentag Zürcher Oberland
Im Zürcher Oberland bereiten 50 Kirchen gemeinsam einen Kirchentag vor. Vom 5. bis 8. Juli wollen sie mit der Bevölkerung feiern, nachdenken und sich auf den gemeinsamen Glauben besinnen.
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Was ist eine lebendige Gemeinde?

Livenet, 03.06.2018

Was ist eine lebendige Gemeinde?

Mehr als viele Leute
Fördern Gottesdienste meine Hingabe an Jesus? Eine mutige Frage ist oft der Anfang einer spannenden Glaubensreise.
Eigentlich wissen wir es längst schon besser. Und doch wird der Erfolg einer Gemeinde meist anhand eines einzigen Faktors definiert: Der Anzahl Mitglieder oder Gottesdienstbesucher.
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Biblische Grundsätze für eine Hauskirche (Hausgemeinde)

Hier soll ein grober Überblick über die Grundlagen einer Hauskirche gegeben werden. Nur die Bibel kann maßgeblich sein für eine Gemeinde im christlichen Sinn.

Viele bekannte Gemeindestrukturen sind nicht zwingend auch biblisch. Das Neue Testament kennt zum Beispiel keinen Hauptpastor, sondern nur Älteste und Diakone, außerdem Lehrer, Apostel, Evangelisten und Propheten. Dies und weitere grundsätzliche im Neuen Testament beschriebene Merkmale sollen daher das Vorbild für ein authentisches Gemeindemodell sein.

Die Gemeinden der ersten Christen trafen sich in Privathäusern und brachen gemeinsam das Brot. Sie waren kleine lebendige Zellen. Die Apostel dienten am Wort, aber jeder hatte einen aktiven Anteil am Gemeindeleben. Man darf davon ausgehen, dass es immer wieder übergeordnete Treffen gab, durch die die einzelnen Hausgemeinden miteinander in Kontakt blieben.

Entsprechend dieses Vorbilds möchten wir ein Gemeindemodell aufbauen, das aus Hauskirchen (Hausgemeinden) besteht, die sich teilen und sich immer wieder auch gemeindeübergreifend treffen. Mit anderen Gemeinden, die diesem Modell entsprechen, möchten wir gern Kontakt pflegen und uns austauschen als Ausdruck für die Einheit im Leib Christi.

Wichtig ist allerdings, dass jede Hauskirche/-gemeinde als solche unabhängig und für sich selbst verantwortlich bleibt. Erinnern wir uns, dass gemäß Jesu eigenen Worten die kleinste Form einer Gemeinde aus 2 oder 3 Personen bestehen kann: „Denn wo zwei oder drei in meinem Namen zusammenkommen, da bin ich in ihrer Mitte“ (Matthäus 18,20).

Selbstverständlich kann (und sollte) eine Gemeinde von anderen Gemeinden geistliche oder sonstige Hilfe in Anspruch nehmen, die ihr im Rahmen des Möglichen gewährt werden sollte. Keine Gemeinde sollte sich finanziell unnötig belasten. Deshalb sollen keine Gemeindehäuser gebaut oder dauerhaft angemietet werden. Auch Vereinsgründungen sind nicht notwendig, damit der damit einhergehende organisatorische Aufwand vermieden wird. Eine Hauskirche soll nicht von staatlicher Seite vorgegebenen Normen entsprechen müssen, sondern ausschließlich den Normen wie sie im Neuen Testament beschrieben werden. Die einzige geistliche Autorität ist Jesus Christus selbst, das Haupt der christlichen Gemeinde (Matthäus 23,8-12; Epheser 1,22; 4,15-16). Bestehende stattliche Gesetze sind selbstverständlich einzuhalten, sofern sie Gottes in der Bibel definiertem Gesetz nicht entgegen stehen (Römer 13,1-4; Apostelgeschichte 5,29).

Jede Hauskirche/-gemeinde wirkt sowohl nach außen als auch nach innen. Nach außen in Form von Evangelisation (Verbreiten des Evangeliums) sowie buchstäblichen Hilfeleistungen und nach innen in der Liebe und Hilfe untereinander sowie in der Lehre und Auferbauung.

Dazu gehören:

  • Lobpreis
  • Auferbauung im Glauben
  • Lesen und Besprechen von Gottes Wort
  • Gebet und Hilfe (Diakonie)
  • Gemeinsames Essen und Freizeiten
  • Taufen
  • Übergeordnete Treffen und Gastprediger
  • Wenn die Hauskirche gefestigt ist: Lehreinheiten in Form von Kursen, Seminaren, Schulungen

Hauskirchen/-gemeinden können ein Zufluchtsort für jene sein, die an Stelle von Kirchen und Gemeinden eine authentische Alternative suchen.