Immer wieder Möglichkeiten, um über den Glauben zu sprechen

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Immer wieder Möglichkeiten, um über den Glauben zu sprechen

03.05.2016

Im Flüchtlingslager
Wie wichtig in der Arbeit mit Flüchtlingen die persönlichen Beziehungen sind, merken die vielen Freiwilligen in den unterschiedlichen Ländern immer wieder. So auch albanische Christen, die in einem griechischen Flüchtlingslager an der Grenze zu Mazedonien aushelfen.

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Christliche Betreuer organisieren Spiele für die Kinder

Die albanischen Christen, die im griechischen Flüchtlingslager an der Grenze aushelfen, arbeiten insbesondere mit Kindern und verteilen den Erwachsenen SD-Karten, auf denen der Jesus-Film und die arabische Bibel zu finden sind. Ausserdem verteilen sie Hilfsgüter der Evangelischen Allianz Griechenlands.

Pastor Ian Caralee leitet seit vielen Jahren die Evangelische Kirche von Korce im Süden Albaniens. Seine Vision war es schon immer, eine «ganzheitliche Kirche, die der Gesellschaft dient» zu sein. Und das leben die Gemeindeglieder nun auf ganz praktische Art an der drei Stunden von Korce entfernten griechischen Grenze.

Gemeinsam inmitten von Diversität

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Die gute Nachricht wird weitergesagt.

«Wir arbeiten zusammen mit den griechischen Gemeinden, im Namen des Herrn», erklärt Pastor Caralee. Rund 100 Freiwillige hatten sich in seiner Gemeinde für die Arbeit gemeldet und rotieren jetzt wöchentlich in Kleingruppen von etwa zehn Personen.

Eine der grössten Schwierigkeiten sei aber die Diversität innerhalb der Flüchtlingslager. «Es gibt viele Facetten aus vielen Ländern. Allein aus Syrien gibt es die Jesiden, Asadisten, arabische Muslime, die mit Daesh sympatisieren, enttäuschte arabische Muslime, Anhänger des arabischen Frühlings und Kurden.» Diese unterschiedlichen Kulturen auf geringem Raum sei explosiv. Caralee: «Es besteht viel Spannung!»

Der Schlüssel ist die persönliche Beziehung

Doch inmitten der Spannung entstehen immer wieder Möglichkeiten, über den christlichen Glauben zu sprechen. «Klodi, unser Jugendpastor, sprach mit ein paar Jugendlichen. Als die anderen alle weggegangen waren, beichteten zwei von ihnen, dass sie im Islam nicht glücklich seien und sehr neugierig über den christlichen Glauben seien. Sie sprachen stundenlang mit Klodi…»

Doch der Schlüssel sei auch hier die persönliche Beziehung: «Du musst eine Freundschaft aufbauen, eine Beziehung zu ihnen», erklärte der Pastor gegenüber Evangelical Focus. «Man muss dabei vorsichtig sein, aber es ist nicht schwierig.» Und auf persönlicher, freundschaftlicher Basis sei es auch nicht schwer, den Jesus-Film auf den SD-Karten zu verteilen und die neugewonnen Freunde dazu zu motivieren, den Film zu schauen oder die arabische Bibel zu lesen.

 

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