Welcher Glaube ist der Richtige?

Jesus.ch, 06.07.2019

Welcher Glaube ist der Richtige?

Dominik Schweiger
Gibt es einen richtigen Glauben? Bin ich nur Christ, weil ich so aufgewachsen bin? Und was ist mit den anderen Religionen? Diese Fragen liessen Dominik Schweiger aus Darmstadt nicht los. Heute hat er eine Antwort gefunden.

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Dominik Schweiger

 

Als ich anfing zu studieren, habe ich Menschen aus vielen verschiedenen Glaubensrichtungen kennengelernt. Einer meiner Freunde ist als Buddhist aufgewachsen, andere als Muslime und wieder andere ohne einen definierten Glauben. Mir fiel auf, dass ich als Christ nicht unbedingt besser bin als sie. Meine Freunde, die ihren Glauben ernst nehmen, haben – genau wie ich – einen Halt in ihrem Leben. Sie kümmern sich um andere und haben einen Sinn in ihrem Leben entdeckt. Es beschäftigte mich deshalb sehr, woher ich wissen kann, dass mein Glaube wahr ist.

Meine Prägung

Ich bin in einer christlichen Familie aufgewachsen und auf eine christliche Privatschule gegangen. Ausser meinem Handballverein war fast mein ganzes Umfeld christlich geprägt. Ich war immer überzeugt von meinem Glauben und auch glücklich damit. Aber dann traf ich auf einmal viele Menschen, die mit einem anderen Glauben glücklich waren. Das hat mich verunsichert. «Bin ich nur Christ, weil ich so aufgewachsen bin?»

Mir war klar, dass es deutliche Unterschiede in den Glaubensrichtungen gibt. Der Gott der Bibel verspricht zum Beispiel eine andere Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod als der Gott des Korans. Aber was genau überzeugte mich an Jesus mehr als an anderen Religionen?

Warum ich immer noch Christ bin

Was mich persönlich überzeugt hat, ist die Lebendigkeit meines Gottes. Er gibt immer wieder Lebenszeichen von sich. Zum Beispiel hört er mein Gebet, schenkt mir eine schöne Wohnung und ermutigt mich mit guten Gedanken, wenn ich keinen Ausweg sehe. Oder er zeigt mir durch Predigten und Bibelstellen Dinge in meinem Leben, die ich ändern sollte. Wenn ich in solchen Situationen Gott entdecken kann, freut mich das immer riesig, weil mein Gott mir dann auf einmal so nahe kommt. Diese Nähe von dem lebendigen Gott habe ich bei meinen andersgläubigen Freunden nicht erkennen können. Und ich freue mich darüber, dass ich einen lebendigen Gott habe, der sich mir persönlich zeigt.

Mit Gott kommunizieren

Die Lebenszeichen von Gott sind mir sehr wichtig geworden. Wenn ich länger mal nichts von ihm wahrnehme, bitte ich ihn darum. Und ich habe das Gefühl, dass er sich mir gerne immer wieder neu zeigt. Die vielen Lebenszeichen und Liebesbeweise, die er mir schon gegeben hat, bilden aber auch eine immer stabilere Grundlage, so dass ich mir seiner Existenz immer bewusster werde. Ich weiss aber, dass ich mich auf Gott einlassen muss. Ganz so einfach ist das mit den Lebenszeichen nämlich nicht immer. Man kann ja alles in Frage stellen, nach dem Motto: «Bilde ich mir das nur ein? War das Zufall?»

Ich finde es wichtig, den eigenen Glauben immer wieder zu hinterfragen. Aber ich muss Gott auch ein Stück Vertrauen schenken, sonst funktioniert unsere Beziehung nicht. Gott findet es gut, wenn wir uns mit ihm auseinandersetzen und so ist es gar nicht so schwer, das richtige Verhältnis zwischen Skepsis und Vertrauen zu finden.

Hast du dich auch schon einmal auf Gott eingelassen und Lebenszeichen von ihm gesucht? Mich würde es freuen, von deinen Erfahrungen zu hören. (Kontaktmöglichkeit hier)


Die Inhalte aus zitierten Quellen geben nicht die Meinung von PROSKYNEO.org wieder, sondern dienen ausschließlich der Informationsvermittlung.

Würden Sie gern zusammen mit anderen Christen den christlichen Glauben ausleben? Dann sehen Sie sich doch mal auf PISTIS.org um. Gleichgesinnte können Sie unter dem Menüpunkt Kontakt finden.


 

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2 Gedanken zu „Welcher Glaube ist der Richtige?“

  1. Lieber Leser, dass du ein christliches Portal gefunden hast, wie es „proskyneo.org“ ist, kannst du als Beweis dafür betrachten, dass Gott dir seine Güte zeigen und dich Jesus Stück für Stück näher bringen will. Jesus ist stellvertretend für deine Sünden gestorben (Rö. 4:25; Gal. 2:20). Wenn du ihn in dein Herz aufnimmst, warten unvorstellbare Segnungen auf dich. Du kannst ein Kind Gottes werden, neu geboren, mit der Aussicht auf ewiges Leben bei Gott und Jesus in ihrer himmlischen Herrlichkeit und schon heute tiefen Frieden und Glück verspüren (Joh. 1:12, 13; 14:27; Jak. 1:18; Php. 3:20, 21).
    Da die wahren Gläubigen nicht in einer bestimmten Organisation zu finden sind, sondern als Einzelne einen Organismus bilden, den Gott mit Geist und Leben erfüllt, kann keine von Menschen gegründete Religionsgemeinschaft – und sei sie inzwischen noch so groß und ihre religiösen Riten und Bauten noch so beeindruckend – einen Anspruch erheben, den wahren Glauben zu vertreten (Mat. 7:13, 14; Joh. 4:20-26).

    „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich“ (Joh. 14:6). Diese Worte äußerte Jesus kurz vor seinem Tod. Sie machen deutlich, dass die Wahrheit nur in seiner Person gefunden werden kann.
    Jesus ist Gottes eigener Sohn, der am Anfang allen Seins direkt aus ihm selbst hervorging (Gott, geboren aus Gott), einziggezeugt (Joh. 1:1; 1. Joh. 4:9). Viele Zeitalter später wurde er dann Mensch, um für uns zu sterben. Nach seinem gewaltsamen Tod blieb Jesus aber nicht tot. Gott, der himmlische Vater, ließ ihn auferstehen: Jesus lebt! Gott erkannte das große Opfer des Stellvertretertodes Jesu an und erhöhte ihn auf den Thron (Apg. 2:32, 33; Php. 2:8-11; Heb. 8:1). Jesus ist das Haupt der Versammlung (Eph. 1:20-23; 5:23). Außerdem ist Jesus göttlicher Natur, da er ja Gottes Sohn ist – Gott aus Gott.
    In Gottes heiligem Wort der Wahrheit, die Bibel, lesen wir:
    „Vielfältig und auf vielerlei Weise hat Gott einst zu den Vätern gesprochen durch die Propheten; am Ende dieser Tage hat er zu uns gesprochen durch den Sohn, den er zum Erben von allem eingesetzt, durch den er auch die Welt erschaffen hat; er ist der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Abbild seines Wesens; er trägt das All durch sein machtvolles Wort, hat die Reinigung von den Sünden bewirkt und sich dann zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt“ (Heb. 1:1-3). Daher gibt es keine weitere Steigerung; jetzt gilt: „Überdies gibt es keinen anderen Namen unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben worden ist, durch den wir gerettet werden sollen“ (Apg. 4:12). Jesus Christus ist Herr (Apg. 2:36).
    Auf Jesus kommt es an! (Joh. 4:24, 28; Rö. 4:25; 5:6-11). Auch
    http://www.christusbekenner.de hat sich zum Ziel gesetzt, auf die erhabene Rolle Jesu Christi hinzuweisen und der Wahrheit seiner unvergleichlichen Lehren Geltung zu verschaffen.
    Wir möchten dir von ganzem Herzen empfehlen, unter Gebet immer und immer wieder das Neue Testament zu lesen. Ja, bitte Gott um seinen Heiligen Geist; er ist der „Geist der Wahrheit“ (Joh. 15:26). Er leitet „in die ganze Wahrheit“ und verleiht Verständnis (Joh. 16:13). So wirst du unweigerlich zum wahren Glauben finden, wie er in Gottes Wort geoffenbart wird, und bald wahre Lehre von Irrlehren unterscheiden können (Ps. 119:105, 140, 160). Ja, du wirst eine innige Beziehung mit Jesus und mit deinem himmlischen Vater haben. Andere haben diese besondere Erfahrung schon gemacht.

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