Chinesen finden in Afrika zum christlichen Glauben

Livenet, 25.02.2019

Chinesen finden in Afrika zum christlichen Glauben

»Made by Jesus«
Wird in Afrika eine Strasse gebaut, ist eine chinesische Firma nicht weit. Das Reich der Mitte ist zudem mit ganzen Arbeiterkolonnen auf dem gigantischen Kontinent vertreten. Rund eine Million Chinesen leben und arbeiten in Afrika. Viele von ihnen entdecken vor Ort auch den christlichen Glauben.

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Zug in Namibia

 

In vielen Läden Afrikas finden sich die unterschiedlichsten Waren «Made in China». Und nicht nur das: Bei einer Vielzahl grosser Bauprojekte ist China federführend mit dabei. Wird irgendwo eine Strasse entwickelt, fahren bald Unternehmen auf, deren Namen in chinesischer Schrift zu entziffern sind.

Gleichzeitig werden die asiatischen Besucher aber auch verändert. So stellte nun Christopher Rhodes, Dozent am «College of General Studies» der Boston University fest: «Viele afrikanische Ortsgemeinden erreichen chinesische Arbeiter.» Manche Gottesdienste würden sogar in die Sprache Mandarin übersetzt.

Eine Million Chinesen in Afrika

«Eine Reihe von Chinesen haben das Gefühl der Gemeinschaft und Zugehörigkeit begrüsst, das diese christlichen Gemeinden bieten.» Schätzungsweise eine Million chinesischer Bürger leben und arbeiten in Afrika.

Der Bericht des Beratungsunternehmens «McKinsey & Company» aus dem Jahr 2017 erklärte, dass China zum «grössten Wirtschaftspartner Afrikas» geworden sei. In dem Bericht heisst es auch, dass es in Afrika etwa 10’000 Unternehmen gibt, die in chinesischem Besitz sind.

Rhodes erklärte nun, dass dies dazu führe, dass Menschen in China ebenfalls Christen werden – durch ihre Bekannten und Verwandten, die in Afrika den christlichen Glauben entdecken.

Chinesen bringen Glauben mit nach Hause

«Viele dieser chinesischen Arbeiter kehren nach Hause zurück, und sie nehmen ihren neu entdeckten Glauben mit», sagt Rhodes. «Besucher der Küstenprovinz Fujian, zum Beispiel, hören jetzt südafrikanisches Englisch mit Akzent und sehen Häuser, die mit Kreuzen geschmückt sind.»

Gleichzeitig ziehen auch «afrikanische Migranten in grösserer Zahl nach China, viele von ihnen sind sehr evangelistisch und bereit, die strikten chinesischen Regierungsregeln für religiöse Aktivitäten zu übersehen».


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