Mission unter erschwerten Bedingungen

 Mission unter erschwerten Bedingungen

18.07.2016

Eine andere Welt
Eine kurze Zusammenfassung dieses Einsatzes war so packend, dass wir einfach mehr wissen mussten. Unsere EHC-Mitarbeiter in Burundi, einem der am wenigsten entwickelten Länder der Welt, erzählten ihre Geschichte so kurz und knapp, als wenn sie erwarteten, dass wir so etwas auch jeden Tag erleben würden.

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Missionare bringen evangelistische Literatur mit Motorrädern in abgelegene Regionen von Burundi.

Aber keiner unserer Mitarbeiter im US-Hauptquartier konnte sagen, dass er je ein heruntergekommenes Motorrad gemietet hatte, voll beladen mit evangelistischer Literatur, und versucht, es bei strömendem Regen einen schmalen Bergpfad hinauf zu manövrieren. Und als der Schlamm so dick wurde, dass es mit dem Motorrad nicht weiterging, ist es zweifelhaft, dass einer von uns die 50-Kilometer-Tour zu Fuss fortgesetzt hätte, mit schweren Schachteln von durchnässten Traktaten auf unserem Kopf. Sieht es so in Burundi aus, sein Kreuz auf sich zu nehmen?

Die Kosten der Nachfolge und Evangelisation

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Schlammstrasse in Burundi

Dank der Wunder der Technik konnten wir mit der Quelle dieses Berichts in Kontakt treten, Evariste Harerimana, dem nationalen EHC-Leiter von Burundi. Ein paar Tage später kam seine Antwort. Wir merkten: Was für uns erstaunlich ist, ist in anderen Teilen der Welt Alltag – eine ernüchternde Erinnerung an die Segnungen unserer Zivilisation.

Es lag Schmerz in den Worten von Evariste, als er in fast perfektem Englisch erklärte, was es kostet, jedes Haus in seinem Land mit dem Evangelium zu erreichen. Unser lieber Freund bemühte sich, es uns zu erklären: «Manchmal kann man die Situation im Missionsfeld nicht erklären, so schlimm ist es. Wir brauchen Gebet, denn es ist sehr schwierig für unsere Freiwilligen. Das ist eine andere Welt.»

Evariste erklärte uns, dass es für Reisen in die spärlich bevölkerten Berggebiete keine ideale Zeit gibt, denn es regnet dort jeden Tag. Und mit «Regen» meint er nicht ein sanftes Nieseln. In Burundi kommt der Regen in Strömen und macht es fast unmöglich, die Balance zu halten, denn der Schlamm ist so schmierig.

Die ersten evangelischen Missionare

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Burundi: Bike-Reparatur und Taufe

Aber durch den Schlamm gehen – das ist genau das, was 141 Pioniermissionare aus 13 verschiedenen Kirchen Burundis bei diesem Einsatz taten, über den Evariste berichtete. Diese Gläubigen nahmen sich Zeit frei von ihren Familien und ihrer Arbeit, um die Gute Nachricht von der Errettung zu den Ärmsten der Armen zu bringen. Sie rutschten und schlitterten von einem isolierten Dorf zum nächsten, oft mit Meilen dazwischen. Sie waren nicht überrascht, dass die meisten der jüngeren Leute nie etwas von Jesus gehört hatten, denn Every Home for Christ ist die erste evangelische Mission, die in dieser Gegend arbeitet.

Die Pioniermissionare brachten bei diesem Einsatz das Evangelium in 2’321 Häuser in den Bergen und erhielten 671 Reaktionen auf ihre Arbeit. Weil sie unermüdlich auch die Letzten erreichten, gibt es jetzt 133 Gläubige in der Gegend, die sich jeden Sonntag zum Gottesdienst treffen. Am Donnerstagabend bilden sie neun verschiedene Christusgruppen, die sich in Häusern zu Jüngerschaft und Gemeinschaft treffen.

Keiner von uns wird wahrscheinlich die Gelegenheit haben, durch Schlamm zu stapfen, um in entfernten Dörfern in Afrika Menschen von Jesus zu erzählen. Aber wir können die unterstützen, die genau das tun. Beten Sie bitte für Bruder Evariste, sein Team von Pioniermissionaren und andere EHC-Mitarbeiter rund um die Welt, die das Evangelium in abgelegene Gebiete in ihrem Land bringen. Und wenn Gott Ihnen einen finanziellen Beitrag aufs Herz legt, finden Sie das Antwortformular hier. Jeder Franken oder Euro, den Sie geben, wird mithelfen, dass drei Haushalte mit dem Evangelium erreicht werden.

Diese Geschichte und diverse andere finden Sie im EveryHome-Magazin vom Juli 2016, herausgegeben von Every Home for Christ / Christus für alle Schweiz.

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