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	Kommentare zu: „Aus biblischer Sicht“ &#8211; Der neue Bund	</title>
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		<title>
		Von: elativ		</title>
		<link>https://proskyneo.org/2018/06/aus-biblischer-sicht-der-neue-bund/#comment-205</link>

		<dc:creator><![CDATA[elativ]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Apr 2019 13:38:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://proskyneo.org/2018/06/aus-biblischer-sicht-der-neue-bund/#comment-187&quot;&gt;Maio&lt;/a&gt;.

Lieber Gerardino,

danke für Deinen Kommentar. Ich stimme dem zu bis auf die Aussage &quot;um die fleischlichen [Juden] kümmert sich Gott nach Vollendung der Gemeinde&quot;. Ich weiß, dass Du dadurch dem natürlichen Volk Israel eine besondere Stellung im Vorsatz Gottes zuschreibst. Ich sehe das so: &quot;Um die übrigen Menschen kümmert sich Gott nach Vollendung der Gemeinde&quot; - also nicht nur um die &quot;fleischlichen Juden&quot;.

Siehe unseren Gedankenaustausch in den Kommentaren zu den Artikeln &quot;&lt;a href=&quot;https://proskyneo.org/2019/02/wie-ist-apostelgeschichte-1514-zu-verstehen/&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Wie ist Apostelgeschichte 15,14 zu verstehen?&lt;/a&gt;&quot; und &quot;&lt;a href=&quot;https://proskyneo.org/2019/01/ihr-seid-meine-zeugen-spricht-jahwe-jesaja-4310/&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;„Ihr seid meine Zeugen“, spricht Jahwe (Jesaja 43,10)&lt;/a&gt;&quot;

In christlicher Liebe
Volker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://proskyneo.org/2018/06/aus-biblischer-sicht-der-neue-bund/#comment-187">Maio</a>.</p>
<p>Lieber Gerardino,</p>
<p>danke für Deinen Kommentar. Ich stimme dem zu bis auf die Aussage &#8222;um die fleischlichen [Juden] kümmert sich Gott nach Vollendung der Gemeinde&#8220;. Ich weiß, dass Du dadurch dem natürlichen Volk Israel eine besondere Stellung im Vorsatz Gottes zuschreibst. Ich sehe das so: &#8222;Um die übrigen Menschen kümmert sich Gott nach Vollendung der Gemeinde&#8220; &#8211; also nicht nur um die &#8222;fleischlichen Juden&#8220;.</p>
<p>Siehe unseren Gedankenaustausch in den Kommentaren zu den Artikeln &#8222;<a href="https://proskyneo.org/2019/02/wie-ist-apostelgeschichte-1514-zu-verstehen/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Wie ist Apostelgeschichte 15,14 zu verstehen?</a>&#8220; und &#8222;<a href="https://proskyneo.org/2019/01/ihr-seid-meine-zeugen-spricht-jahwe-jesaja-4310/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">„Ihr seid meine Zeugen“, spricht Jahwe (Jesaja 43,10)</a>&#8220;</p>
<p>In christlicher Liebe<br />
Volker</p>
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		<title>
		Von: Maio		</title>
		<link>https://proskyneo.org/2018/06/aus-biblischer-sicht-der-neue-bund/#comment-187</link>

		<dc:creator><![CDATA[Maio]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Mar 2019 14:28:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://proskyneo.org/2018/06/aus-biblischer-sicht-der-neue-bund/#comment-106&quot;&gt;elativ&lt;/a&gt;.

Lieber Volker,
zu Römer 2.28-29 möchte ich folgendes anmerken:
In Römer 1.18-3.20 will Paulus den Beweis antreten, dass alle (Juden und Heiden) vor Gott schuldig sind (siehe Römer 3.9). Damit hatten die Juden ein Problem, denn sie meinten aufgrund ihrer Herkunft seien sie bessere Menschen als die Heiden. Deswegen sagt Paulus klar und deutlich, dass für Gott nur diejenigen als Juden ansieht, die er unter allen Juden auswählt (siehe 5. Mose 30.6). Es gibt also seit APG 2 zwei Sorten von Juden: geistige und fleischliche (siehe Römer 9.6). Die geistigen Juden dürfen der Ekklesia angehören, um die fleischlichen kümmert sich Gott nach Vollendung der Gemeinde. 
Deswegen kann Paulus in Römer 11.2 voller Überzeugung sagen: &quot;Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er zuvor erwählt hat.&quot; Lutherbibel 2017). Und im Vers 32 des gleichen Kapitels: &quot;Denn  Gott hat alle eingeschlossen in den Ungehorsam, damit er sich   aller erbarme.&quot; (Lutherbibel 2017). 

Gerardino Maio]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://proskyneo.org/2018/06/aus-biblischer-sicht-der-neue-bund/#comment-106">elativ</a>.</p>
<p>Lieber Volker,<br />
zu Römer 2.28-29 möchte ich folgendes anmerken:<br />
In Römer 1.18-3.20 will Paulus den Beweis antreten, dass alle (Juden und Heiden) vor Gott schuldig sind (siehe Römer 3.9). Damit hatten die Juden ein Problem, denn sie meinten aufgrund ihrer Herkunft seien sie bessere Menschen als die Heiden. Deswegen sagt Paulus klar und deutlich, dass für Gott nur diejenigen als Juden ansieht, die er unter allen Juden auswählt (siehe 5. Mose 30.6). Es gibt also seit APG 2 zwei Sorten von Juden: geistige und fleischliche (siehe Römer 9.6). Die geistigen Juden dürfen der Ekklesia angehören, um die fleischlichen kümmert sich Gott nach Vollendung der Gemeinde.<br />
Deswegen kann Paulus in Römer 11.2 voller Überzeugung sagen: &#8222;Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er zuvor erwählt hat.&#8220; Lutherbibel 2017). Und im Vers 32 des gleichen Kapitels: &#8222;Denn  Gott hat alle eingeschlossen in den Ungehorsam, damit er sich   aller erbarme.&#8220; (Lutherbibel 2017). </p>
<p>Gerardino Maio</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: elativ		</title>
		<link>https://proskyneo.org/2018/06/aus-biblischer-sicht-der-neue-bund/#comment-106</link>

		<dc:creator><![CDATA[elativ]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jun 2018 16:08:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://proskyneo.org/?p=4166#comment-106</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://proskyneo.org/2018/06/aus-biblischer-sicht-der-neue-bund/#comment-105&quot;&gt;Gerardino Maio&lt;/a&gt;.

Am Ende des Arbeitsblatts sind alle Bibeltexte aufgelistet, in denen auf den verheißenen neuen Bund Bezug genommen wird. Darunter befindet sich 1. Korinther 11. In den Versen 20 bis 34 nimmt Paulus Bezug auf die Durchführung des Abendmahls in der Korinther Gemeinde.

In Vers 25 zitiert er Jesu Worte &quot;Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut; dies tut, sooft ihr ihn trinkt, zu meinem Gedächtnis!&quot; (Schlachter2000). Gemäß Vers 26 fügt Paulus hinzu: &quot;Denn sooft ihr dieses Brot esst und diesen Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.&quot; Das zeigt, dass die Korinther Christengemeinde das Abendmahl gefeiert hat und alle den Kelch, der &quot;der neue Bund in meinem [Jesu] Blut&quot; ist, getrunken haben.

Nun waren die Korinther vermutlich mehrheitlich &lt;em&gt;keine Israeliten&lt;/em&gt;; aber sie waren gemäß dieser Beschreibung im neuen Bund. In den Versen 27 bis 29 erwähnt Paulus mehrfach den &quot;Kelch des Herrn&quot;, das &quot;Blut des Herrn&quot; und den &quot;Leib des Herrn&quot;, wodurch er die unmittelbare Verknüpfung zwischen dem Herrn Jesus, dem Kelch (Blut) und dem neuen Bund zum Ausdruck bringt.

Auch in seinem 2. Brief an die Korinther Gemeinde (Kapitel 3) nimmt der Apostel auf den neuen Bund Bezug. In Vers 3 schreibt er an die Gemeinde (einschließlich der Nichtjuden): &quot;Es ist ja offenbar, dass ihr ein Brief des Christus seid, [...] geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht auf steinerne Tafeln, sondern auf fleischerne Tafeln des Herzens.&quot; Die letzten Worte erinnern stark an Jeremia 31,33, wo genau das mit dem neuen Bund in Verbindung gebracht wird. (Vermutlich zitiert Paulus wohl aus Hesekiel 36,26, wo der neue Bund zwar nicht erwähnt, jedoch der gleiche Vorgang beschrieben wird.)

In 2. Korinther 3,6 bezeichnet Paulus sich und Timotheus (die Absender des Briefes) als &quot;Diener des neuen Bundes&quot; - ein Dienst, den sie an der Korinther Gemeinde (nicht nur an Juden) verrichtet haben.

In Vers 7 bezeichnet er den alten Bund, den Moses vermittelt hatte, als &quot;Dienst des Todes&quot;. In Vers 8 stellt er dem den &quot;Dienst des Geistes&quot; gegenüber, der &quot;von weit größerer Herrlichkeit&quot; wäre. In den folgenden Versen setzt er diese Herrlichkeit wiederholt in den Gegensatz zum Tod, zur Verdammnis. Die Verdammnis verbindet er mit dem alten Bund, die Herrlichkeit mit dem neuen. Gemäß Vers 14 und 15 dringt das Evangelium des Herrn Jesus nicht zum Herzen der Juden (der &quot;Kinder Israels&quot;, Vers 13) durch. &quot;Sobald es [Israel] sich aber zum Herrn bekehrt, wird die Decke weggenommen&quot; (Vers 16).

Als Höhepunkt seines Vergleiches des alten Bundes mit dem neuen beendet Paulus das Kapitel mit den Worten: &quot;&lt;em&gt;Wir alle aber&lt;/em&gt;, indem wir mit unverhülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauen wie in einem Spiegel, werden verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, nämlich vom Geist des Herrn&quot; (Vers 18). Mit den Worten &quot;Wir alle aber&quot; spricht er nicht mehr nur von sich und Timotheus, sondern auch von allen Korinther Christen. Das heißt, sie alle genießen die Herrlichkeit des neuen Bundes.

Schließlich nimmt der Hebräerbrief in den Kapiteln 9 und 10 noch einmal auf den neuen Bund Bezug. In 9,15 wird Jesus als &quot;Mittler eines neuen Bundes&quot; bezeichnet, der von Übertretungen (Sünden) erlöst. Damit sind zwar auch die Übertretungen der Juden gegen die Bestimmungen des alten Bundes gemeint. Aber nicht nur diese. In Vers 24 vergleicht der Schreiber Jesu Rückkehr in den Himmel mit dem Eintreten des jüdischen Hohenpriesters in das Allerheiligste im Tempel (oder in der Stiftshütte). In Vers 26 heißt es dann über Jesus: &quot;Nun aber ist er einmal offenbar geworden in der Vollendung der Weltzeiten zur Aufhebung der Sünde durch das Opfer seiner selbst.&quot; Dieses Opfer zur Sühnung der Sünden hat Jesus nicht nur für Israel dargebracht, sondern für die &quot;ganze Welt&quot; (1. Johannes 2,1).

Das bedeutet, dass alles was Jesus als der große Hohepriester durch sein Opfer bewirkt hat, eine Entsprechung in Israel hatte gemäß dem alten Bund. So begrenzt die Sündensühnung unter dem alten Bund war, so umfassend ist die Auswirkung der Sündentilgung durch den neuen Bund.

Ich bemerke gerade, dass in der Auflistung aller Texte am Ende des Arbeitsblatts, die auf den neuen Bund Bezug nehmen, mindestens einer fehlt: Hebräer 10,15-17.29 (Habe ich inzwischen ergänzt.). Was der Schreiber anschließend in 10,18-25 beschreibt, bezieht sich auf die Christengemeinde, nicht auf die Gemeinde Israel: Sündenvergebung (Vers 18), Eingang in das (himmlische) Eigentum (Vers 19), Befreiung vom bösen Gewissen (Vers 22), eifriges Zusammenkommen in der Christengemeinde (Vers 24, 25).

Wie ist dann die prophetische Äußerung in Jeremia 31,31 zu verstehen, ich werde &quot;mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund schließen&quot;? In anbetracht der universellen Auswirkungen des neuen Bundes können damit nach meinem Verständnis nur &quot;sinnbildliche Juden&quot; gemeint sein, so wie Paulus es formulierte: &quot;Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist; auch ist nicht das die Beschneidung, die äußerlich am Fleisch geschieht; sondern der ist ein Jude, der es innerlich ist, und [seine] Beschneidung [geschieht] am Herzen, im Geist, nicht dem Buchstaben nach. Seine Anerkennung kommt nicht von Menschen, sondern von Gott&quot; (Römer 2,28-29).

Volker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://proskyneo.org/2018/06/aus-biblischer-sicht-der-neue-bund/#comment-105">Gerardino Maio</a>.</p>
<p>Am Ende des Arbeitsblatts sind alle Bibeltexte aufgelistet, in denen auf den verheißenen neuen Bund Bezug genommen wird. Darunter befindet sich 1. Korinther 11. In den Versen 20 bis 34 nimmt Paulus Bezug auf die Durchführung des Abendmahls in der Korinther Gemeinde.</p>
<p>In Vers 25 zitiert er Jesu Worte &#8222;Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut; dies tut, sooft ihr ihn trinkt, zu meinem Gedächtnis!&#8220; (Schlachter2000). Gemäß Vers 26 fügt Paulus hinzu: &#8222;Denn sooft ihr dieses Brot esst und diesen Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.&#8220; Das zeigt, dass die Korinther Christengemeinde das Abendmahl gefeiert hat und alle den Kelch, der &#8222;der neue Bund in meinem [Jesu] Blut&#8220; ist, getrunken haben.</p>
<p>Nun waren die Korinther vermutlich mehrheitlich <em>keine Israeliten</em>; aber sie waren gemäß dieser Beschreibung im neuen Bund. In den Versen 27 bis 29 erwähnt Paulus mehrfach den &#8222;Kelch des Herrn&#8220;, das &#8222;Blut des Herrn&#8220; und den &#8222;Leib des Herrn&#8220;, wodurch er die unmittelbare Verknüpfung zwischen dem Herrn Jesus, dem Kelch (Blut) und dem neuen Bund zum Ausdruck bringt.</p>
<p>Auch in seinem 2. Brief an die Korinther Gemeinde (Kapitel 3) nimmt der Apostel auf den neuen Bund Bezug. In Vers 3 schreibt er an die Gemeinde (einschließlich der Nichtjuden): &#8222;Es ist ja offenbar, dass ihr ein Brief des Christus seid, [&#8230;] geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht auf steinerne Tafeln, sondern auf fleischerne Tafeln des Herzens.&#8220; Die letzten Worte erinnern stark an Jeremia 31,33, wo genau das mit dem neuen Bund in Verbindung gebracht wird. (Vermutlich zitiert Paulus wohl aus Hesekiel 36,26, wo der neue Bund zwar nicht erwähnt, jedoch der gleiche Vorgang beschrieben wird.)</p>
<p>In 2. Korinther 3,6 bezeichnet Paulus sich und Timotheus (die Absender des Briefes) als &#8222;Diener des neuen Bundes&#8220; &#8211; ein Dienst, den sie an der Korinther Gemeinde (nicht nur an Juden) verrichtet haben.</p>
<p>In Vers 7 bezeichnet er den alten Bund, den Moses vermittelt hatte, als &#8222;Dienst des Todes&#8220;. In Vers 8 stellt er dem den &#8222;Dienst des Geistes&#8220; gegenüber, der &#8222;von weit größerer Herrlichkeit&#8220; wäre. In den folgenden Versen setzt er diese Herrlichkeit wiederholt in den Gegensatz zum Tod, zur Verdammnis. Die Verdammnis verbindet er mit dem alten Bund, die Herrlichkeit mit dem neuen. Gemäß Vers 14 und 15 dringt das Evangelium des Herrn Jesus nicht zum Herzen der Juden (der &#8222;Kinder Israels&#8220;, Vers 13) durch. &#8222;Sobald es [Israel] sich aber zum Herrn bekehrt, wird die Decke weggenommen&#8220; (Vers 16).</p>
<p>Als Höhepunkt seines Vergleiches des alten Bundes mit dem neuen beendet Paulus das Kapitel mit den Worten: &#8222;<em>Wir alle aber</em>, indem wir mit unverhülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauen wie in einem Spiegel, werden verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, nämlich vom Geist des Herrn&#8220; (Vers 18). Mit den Worten &#8222;Wir alle aber&#8220; spricht er nicht mehr nur von sich und Timotheus, sondern auch von allen Korinther Christen. Das heißt, sie alle genießen die Herrlichkeit des neuen Bundes.</p>
<p>Schließlich nimmt der Hebräerbrief in den Kapiteln 9 und 10 noch einmal auf den neuen Bund Bezug. In 9,15 wird Jesus als &#8222;Mittler eines neuen Bundes&#8220; bezeichnet, der von Übertretungen (Sünden) erlöst. Damit sind zwar auch die Übertretungen der Juden gegen die Bestimmungen des alten Bundes gemeint. Aber nicht nur diese. In Vers 24 vergleicht der Schreiber Jesu Rückkehr in den Himmel mit dem Eintreten des jüdischen Hohenpriesters in das Allerheiligste im Tempel (oder in der Stiftshütte). In Vers 26 heißt es dann über Jesus: &#8222;Nun aber ist er einmal offenbar geworden in der Vollendung der Weltzeiten zur Aufhebung der Sünde durch das Opfer seiner selbst.&#8220; Dieses Opfer zur Sühnung der Sünden hat Jesus nicht nur für Israel dargebracht, sondern für die &#8222;ganze Welt&#8220; (1. Johannes 2,1).</p>
<p>Das bedeutet, dass alles was Jesus als der große Hohepriester durch sein Opfer bewirkt hat, eine Entsprechung in Israel hatte gemäß dem alten Bund. So begrenzt die Sündensühnung unter dem alten Bund war, so umfassend ist die Auswirkung der Sündentilgung durch den neuen Bund.</p>
<p>Ich bemerke gerade, dass in der Auflistung aller Texte am Ende des Arbeitsblatts, die auf den neuen Bund Bezug nehmen, mindestens einer fehlt: Hebräer 10,15-17.29 (Habe ich inzwischen ergänzt.). Was der Schreiber anschließend in 10,18-25 beschreibt, bezieht sich auf die Christengemeinde, nicht auf die Gemeinde Israel: Sündenvergebung (Vers 18), Eingang in das (himmlische) Eigentum (Vers 19), Befreiung vom bösen Gewissen (Vers 22), eifriges Zusammenkommen in der Christengemeinde (Vers 24, 25).</p>
<p>Wie ist dann die prophetische Äußerung in Jeremia 31,31 zu verstehen, ich werde &#8222;mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund schließen&#8220;? In anbetracht der universellen Auswirkungen des neuen Bundes können damit nach meinem Verständnis nur &#8222;sinnbildliche Juden&#8220; gemeint sein, so wie Paulus es formulierte: &#8222;Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist; auch ist nicht das die Beschneidung, die äußerlich am Fleisch geschieht; sondern der ist ein Jude, der es innerlich ist, und [seine] Beschneidung [geschieht] am Herzen, im Geist, nicht dem Buchstaben nach. Seine Anerkennung kommt nicht von Menschen, sondern von Gott&#8220; (Römer 2,28-29).</p>
<p>Volker</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Gerardino Maio		</title>
		<link>https://proskyneo.org/2018/06/aus-biblischer-sicht-der-neue-bund/#comment-105</link>

		<dc:creator><![CDATA[Gerardino Maio]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jun 2018 13:14:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://proskyneo.org/?p=4166#comment-105</guid>

					<description><![CDATA[Bei Jeremia 31:31-34 ist mir aufgefallen, dass zwar der Bund erneuert wird aber das Volk bleibt gleich. Müssen wir nicht daraus schließen, dass auch der hier erwähnte Bund hauptsächlich Israel gilt und nicht der Gemeinde? 

In Galater 3 könnte man den Eindruck gewinnen, dass die Gemeinde unter dem &quot;Abraham-Bund&quot; steht und nichts mit dem &quot;Mosaischen-Bund&quot; zu tun hat. Da aber der von Jeremia erwähnte Bund den &quot;Mosaischen-Bund&quot; ablöst, ist es für mich schwer zu glauben, dass Jeremia 31 :31-34 auf die Gemeinde Anwendung finden kann.

Beim Evangelium des Paulus geht es im Schwerpunkt um den Leib Christi (Epheser 3:1-12). Eine Thematik die erst durch Paulus verkündigt wurde (Röm. 16:25-26). Im AT gibt es keinen Hinweis, dass der Christus aus Haupt und Leib bestehen sollte. Wie kann dann Jeremia 31:31-34 ein Hinweis auf die Gemeinde sein?
Die Gemeinde hat auf der Grundlage von Golgatha jetzt schon die Erlösung erhalten. Israel wird im Millennium durch den &quot;Neuen Bund&quot; auch erlöst werden. Aber auch der &quot;Neue Bund&quot; basiert auf Golgatha. Deswegen sagt JHWH, dass er aktiv (ich werde) werden wird, weil kein Mensch es aus eigener Kraft schaffen kann.

Gerardino]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Jeremia 31:31-34 ist mir aufgefallen, dass zwar der Bund erneuert wird aber das Volk bleibt gleich. Müssen wir nicht daraus schließen, dass auch der hier erwähnte Bund hauptsächlich Israel gilt und nicht der Gemeinde? </p>
<p>In Galater 3 könnte man den Eindruck gewinnen, dass die Gemeinde unter dem &#8222;Abraham-Bund&#8220; steht und nichts mit dem &#8222;Mosaischen-Bund&#8220; zu tun hat. Da aber der von Jeremia erwähnte Bund den &#8222;Mosaischen-Bund&#8220; ablöst, ist es für mich schwer zu glauben, dass Jeremia 31 :31-34 auf die Gemeinde Anwendung finden kann.</p>
<p>Beim Evangelium des Paulus geht es im Schwerpunkt um den Leib Christi (Epheser 3:1-12). Eine Thematik die erst durch Paulus verkündigt wurde (Röm. 16:25-26). Im AT gibt es keinen Hinweis, dass der Christus aus Haupt und Leib bestehen sollte. Wie kann dann Jeremia 31:31-34 ein Hinweis auf die Gemeinde sein?<br />
Die Gemeinde hat auf der Grundlage von Golgatha jetzt schon die Erlösung erhalten. Israel wird im Millennium durch den &#8222;Neuen Bund&#8220; auch erlöst werden. Aber auch der &#8222;Neue Bund&#8220; basiert auf Golgatha. Deswegen sagt JHWH, dass er aktiv (ich werde) werden wird, weil kein Mensch es aus eigener Kraft schaffen kann.</p>
<p>Gerardino</p>
]]></content:encoded>
		
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