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	Kommentare zu: Der Weg. Die Wahrheit. Das Leben – Wer ist Jesus wirklich? &#8211; Einführung	</title>
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		<title>
		Von: Gerardino Maio		</title>
		<link>https://proskyneo.org/2016/01/der-weg-die-wahrheit-das-leben-wer-ist-jesus-wirklich-einfuehrung/#comment-90</link>

		<dc:creator><![CDATA[Gerardino Maio]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 May 2018 09:51:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://proskyneo.org/?p=749#comment-90</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://proskyneo.org/2016/01/der-weg-die-wahrheit-das-leben-wer-ist-jesus-wirklich-einfuehrung/#comment-89&quot;&gt;elativ&lt;/a&gt;.

Lieber Volker,
die Bibel ist Gottes Wort. Aber ich bin nur ein Mensch und kann daher nur teilweise sein Gedanken erfassen. Wenn ich sein Wort lese, dann nehme ich erst alles buchstäblich, unabhängig davon ob es logisch erscheint oder nicht. Wenn also unser Herr Jesus Christus von einem Ort spricht, wo der Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt und das an diesem Ort Menschen sein werden die weinen und zähneknirschen, dann nehme ich das erstmal buchstäblich. Natürlich kann man einwenden, dass es ungerecht und lieblos ist, wenn ein Mensch nur 80 Jahre gelebt hat und dann womöglich für immer an den oben beschriebenen Ort bleiben muss. Nur besteht das Problem darin, dass wenn man anfängt etwas zu vergeistlichen, dann kann man alles vergeistlichen. Dann ist auch nicht sicher ob ewiges Leben tatsächlich buchstäblich ist oder nicht. Durch diese Methode ist die liberale Theologie entstanden. Ich gebe dir in dem Punkt recht, das dieses Thema nicht Heilsrelevant ist. Was ist denn deiner Meinung nach Heilsrelevant?

Gerardino]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://proskyneo.org/2016/01/der-weg-die-wahrheit-das-leben-wer-ist-jesus-wirklich-einfuehrung/#comment-89">elativ</a>.</p>
<p>Lieber Volker,<br />
die Bibel ist Gottes Wort. Aber ich bin nur ein Mensch und kann daher nur teilweise sein Gedanken erfassen. Wenn ich sein Wort lese, dann nehme ich erst alles buchstäblich, unabhängig davon ob es logisch erscheint oder nicht. Wenn also unser Herr Jesus Christus von einem Ort spricht, wo der Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt und das an diesem Ort Menschen sein werden die weinen und zähneknirschen, dann nehme ich das erstmal buchstäblich. Natürlich kann man einwenden, dass es ungerecht und lieblos ist, wenn ein Mensch nur 80 Jahre gelebt hat und dann womöglich für immer an den oben beschriebenen Ort bleiben muss. Nur besteht das Problem darin, dass wenn man anfängt etwas zu vergeistlichen, dann kann man alles vergeistlichen. Dann ist auch nicht sicher ob ewiges Leben tatsächlich buchstäblich ist oder nicht. Durch diese Methode ist die liberale Theologie entstanden. Ich gebe dir in dem Punkt recht, das dieses Thema nicht Heilsrelevant ist. Was ist denn deiner Meinung nach Heilsrelevant?</p>
<p>Gerardino</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: elativ		</title>
		<link>https://proskyneo.org/2016/01/der-weg-die-wahrheit-das-leben-wer-ist-jesus-wirklich-einfuehrung/#comment-89</link>

		<dc:creator><![CDATA[elativ]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 May 2018 18:18:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://proskyneo.org/?p=749#comment-89</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://proskyneo.org/2016/01/der-weg-die-wahrheit-das-leben-wer-ist-jesus-wirklich-einfuehrung/#comment-87&quot;&gt;Gerardino Maio&lt;/a&gt;.

Lieber Gerardino,

vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich gebe Dir recht: Hermeneutik setzt Prämissen voraus. Die Frage ist, welchen Stellenwert die angenommenen Prämissen haben im Verhältnis zu den Aussagen des zugrunde liegenden Textes (hier die Bibel).
Viele sagen, mit der Bibel kann man alles beweisen. Das trifft weitgehend zu; aber nur, wenn man sich erlaubt, Bibelverse aus dem Kontext zu reißen. Will man die Aussagen der Bibel erfassen, sollte man nicht mit vorgefassten Meinungen herangehen und versuchen, diese durch die Bibel zu stützen.  Ziel sollte sein, sich so unabhängig wie möglich den Inhalt der Bibel anzulesen und herauszufinden, was die Bibel mir vermitteln will - nicht umgekehrt. Soviel zur grundsätzlichen Vorgehensweise.
Andererseits ist nicht alles, was die Bibel lehrt, auf Anhieb zu verstehen. Also bedient man sich der Hermeneutik (https://de.wikipedia.org/wiki/Hermeneutik), um nicht klare Aussagen zu verstehen. Wie in anderen Wissenschaften geht man zunächst von einer These bzw. Hypothese aus und versucht diese, durch das Abgleichen mit Antithesen auf die Probe zu stellen. Das ist eine legitime Methode. Bei der Interpretation von Bibelpassagen sollte in jedem Fall nicht nur der unmittelbare Kontext, sondern auch der Gesamtkontext der Bibel berücksichtigt werden (vergleiche https://proskyneo.org/2017/02/so-soll-auch-euer-licht-vor-den-menschen-leuchten-wie/).
Bei der Interpretation ist zum Beispiel die Prämisse (oder These) angebracht, davon auszuge-hen, dass der Allmächtige sich nicht verändert (Mal 3,6; Jak 1,17). dazu gehören insbesondere charakteristische Eigenschaften Gottes wie Gerechtigkeit und Barmherzigkeit. Um Dein Beispiel Tod aufzugreifen: Die Schlussfolgerung, was der Tod nach der Aussage der Bibel ist, sollte mit Gottes Eigenschaften Gerechtigkeit und Barmherzigkeit übereinstimmen. Da wird es für die Interpretatoren, die von einer ewigen Strafe in einer (Feuer-)Hölle nach dem Tod ausgehen, etwas schwierig.
Ganz so einfach ist es aber zugegebenermaßen nicht. Tatsächlich gibt es einige Passagen in der Bibel, aus denen man die Existenz einer Hölle ableiten könnte. Wie Du richtig schreibst, gibt es auch solche, die den Tod mit Nichtexistenz gleichsetzen. Was ist die Gesamtaussage der Bibel?
Wenn diese Frage zweifelsfrei beantwortet werden könnte, wären hunderte von Büchern nie geschrieben worden. Paulus schrieb an die Korinther Christengemeinde: &quot;Nicht dass wir Herren sein wollten über euren Glauben, sondern wir sind Gehilfen eurer Freude; denn ihr steht fest im Glauben.&quot; (2Kor 1,24). Daraus darf man folgern, dass Paulus einzelnen Christen einen persönlichen Glaubensstandpunkt zugestand. Was bleibt einem anderes übrig, wenn unterschiedliche Verständnisse jeweils mit der Bibel belegt werden können (zumindest teilweise)? Wem sollte man Recht geben? Und täte man das, wäre es angemessen/christlich?
Es gibt grundsätzliche Glaubensthemen, die definieren, ob jemand ein Christ ist (im Sinne des Neuen Testaments). Dazu gehört wohl kaum die Definition, was der Tod denn nun ganz konkret ist. Es gibt unterschiedliche Auffassungen darüber, trotzdem können die Vertreter von unterschiedlichen Positionen jeweils Christen sein. Ähnliche Überlegungen gibt es zur Frage: Trinität ja oder nein? Ich selbst bin überzeugter Antitrinitarier. Aber ich kenne eine ganze Anzahl von Christen, die ich achte, obwohl sie Trinitarier sind. Intensive Gespräche mit den Betreffenden haben gezeigt, dass die jeweiligen Standpunkte oft gar nicht so weit auseinanderliegen. Es lohnt sich, jemanden, der sagt, an die Dreieinigkeit zu glauben, einmal erklären zu lassen, was er darunter eigentlich versteht. Ich habe erlebt, dass weitgehende Übereinstimmung festgestellt werden konnte, nachdem ich &lt;em&gt;mein&lt;/em&gt; Verständnis erläutert habe, in welchem Verhältnis der Allmächtige und sein eingeborener Sohn zueinander stehen (vergleiche https://proskyneo.org/2014/08/dreieinigkeit-sind-jesus-und-sein-vater-eine-person/).
Bei der Wahrheitssuche und -findung darf auch nicht übersehen werden, welche Rolle Gottes heiliger Geist spielt (Joh 14,15-18; 15,26; 16,13-14).
Ich würde mich freuen, mich zu diesen Themen weiter mit Dir auseinanderzusetzen.

Volker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://proskyneo.org/2016/01/der-weg-die-wahrheit-das-leben-wer-ist-jesus-wirklich-einfuehrung/#comment-87">Gerardino Maio</a>.</p>
<p>Lieber Gerardino,</p>
<p>vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich gebe Dir recht: Hermeneutik setzt Prämissen voraus. Die Frage ist, welchen Stellenwert die angenommenen Prämissen haben im Verhältnis zu den Aussagen des zugrunde liegenden Textes (hier die Bibel).<br />
Viele sagen, mit der Bibel kann man alles beweisen. Das trifft weitgehend zu; aber nur, wenn man sich erlaubt, Bibelverse aus dem Kontext zu reißen. Will man die Aussagen der Bibel erfassen, sollte man nicht mit vorgefassten Meinungen herangehen und versuchen, diese durch die Bibel zu stützen.  Ziel sollte sein, sich so unabhängig wie möglich den Inhalt der Bibel anzulesen und herauszufinden, was die Bibel mir vermitteln will &#8211; nicht umgekehrt. Soviel zur grundsätzlichen Vorgehensweise.<br />
Andererseits ist nicht alles, was die Bibel lehrt, auf Anhieb zu verstehen. Also bedient man sich der Hermeneutik (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hermeneutik" rel="nofollow ugc">https://de.wikipedia.org/wiki/Hermeneutik</a>), um nicht klare Aussagen zu verstehen. Wie in anderen Wissenschaften geht man zunächst von einer These bzw. Hypothese aus und versucht diese, durch das Abgleichen mit Antithesen auf die Probe zu stellen. Das ist eine legitime Methode. Bei der Interpretation von Bibelpassagen sollte in jedem Fall nicht nur der unmittelbare Kontext, sondern auch der Gesamtkontext der Bibel berücksichtigt werden (vergleiche <a href="https://proskyneo.org/2017/02/so-soll-auch-euer-licht-vor-den-menschen-leuchten-wie/" rel="ugc">https://proskyneo.org/2017/02/so-soll-auch-euer-licht-vor-den-menschen-leuchten-wie/</a>).<br />
Bei der Interpretation ist zum Beispiel die Prämisse (oder These) angebracht, davon auszuge-hen, dass der Allmächtige sich nicht verändert (Mal 3,6; Jak 1,17). dazu gehören insbesondere charakteristische Eigenschaften Gottes wie Gerechtigkeit und Barmherzigkeit. Um Dein Beispiel Tod aufzugreifen: Die Schlussfolgerung, was der Tod nach der Aussage der Bibel ist, sollte mit Gottes Eigenschaften Gerechtigkeit und Barmherzigkeit übereinstimmen. Da wird es für die Interpretatoren, die von einer ewigen Strafe in einer (Feuer-)Hölle nach dem Tod ausgehen, etwas schwierig.<br />
Ganz so einfach ist es aber zugegebenermaßen nicht. Tatsächlich gibt es einige Passagen in der Bibel, aus denen man die Existenz einer Hölle ableiten könnte. Wie Du richtig schreibst, gibt es auch solche, die den Tod mit Nichtexistenz gleichsetzen. Was ist die Gesamtaussage der Bibel?<br />
Wenn diese Frage zweifelsfrei beantwortet werden könnte, wären hunderte von Büchern nie geschrieben worden. Paulus schrieb an die Korinther Christengemeinde: &#8222;Nicht dass wir Herren sein wollten über euren Glauben, sondern wir sind Gehilfen eurer Freude; denn ihr steht fest im Glauben.&#8220; (2Kor 1,24). Daraus darf man folgern, dass Paulus einzelnen Christen einen persönlichen Glaubensstandpunkt zugestand. Was bleibt einem anderes übrig, wenn unterschiedliche Verständnisse jeweils mit der Bibel belegt werden können (zumindest teilweise)? Wem sollte man Recht geben? Und täte man das, wäre es angemessen/christlich?<br />
Es gibt grundsätzliche Glaubensthemen, die definieren, ob jemand ein Christ ist (im Sinne des Neuen Testaments). Dazu gehört wohl kaum die Definition, was der Tod denn nun ganz konkret ist. Es gibt unterschiedliche Auffassungen darüber, trotzdem können die Vertreter von unterschiedlichen Positionen jeweils Christen sein. Ähnliche Überlegungen gibt es zur Frage: Trinität ja oder nein? Ich selbst bin überzeugter Antitrinitarier. Aber ich kenne eine ganze Anzahl von Christen, die ich achte, obwohl sie Trinitarier sind. Intensive Gespräche mit den Betreffenden haben gezeigt, dass die jeweiligen Standpunkte oft gar nicht so weit auseinanderliegen. Es lohnt sich, jemanden, der sagt, an die Dreieinigkeit zu glauben, einmal erklären zu lassen, was er darunter eigentlich versteht. Ich habe erlebt, dass weitgehende Übereinstimmung festgestellt werden konnte, nachdem ich <em>mein</em> Verständnis erläutert habe, in welchem Verhältnis der Allmächtige und sein eingeborener Sohn zueinander stehen (vergleiche <a href="https://proskyneo.org/2014/08/dreieinigkeit-sind-jesus-und-sein-vater-eine-person/" rel="ugc">https://proskyneo.org/2014/08/dreieinigkeit-sind-jesus-und-sein-vater-eine-person/</a>).<br />
Bei der Wahrheitssuche und -findung darf auch nicht übersehen werden, welche Rolle Gottes heiliger Geist spielt (Joh 14,15-18; 15,26; 16,13-14).<br />
Ich würde mich freuen, mich zu diesen Themen weiter mit Dir auseinanderzusetzen.</p>
<p>Volker</p>
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		<title>
		Von: Gerardino Maio		</title>
		<link>https://proskyneo.org/2016/01/der-weg-die-wahrheit-das-leben-wer-ist-jesus-wirklich-einfuehrung/#comment-87</link>

		<dc:creator><![CDATA[Gerardino Maio]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 May 2018 15:03:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ist Hermeneutik ohne Prämisse überhaupt möglich? Ich denke nicht. Deswegen gibt es ja so viele unterschiedliche Meinungen.
Ein Beispiel : Wer die Prämisse setzt, dass Tod Nichtexistenz bedeutet, legt die Bibel ganz anders aus als jemand der Tod als Gottesferne betrachtet. Deswegen gibt es für manche Ausleger keine Hölle und für manche gibt es die Hölle. Für beide Standpunkte gibt es biblische Belegstellen. Man muss also eine Grundsatzentscheidung treffen. Das macht die Wahrheitsfindung so schwierig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist Hermeneutik ohne Prämisse überhaupt möglich? Ich denke nicht. Deswegen gibt es ja so viele unterschiedliche Meinungen.<br />
Ein Beispiel : Wer die Prämisse setzt, dass Tod Nichtexistenz bedeutet, legt die Bibel ganz anders aus als jemand der Tod als Gottesferne betrachtet. Deswegen gibt es für manche Ausleger keine Hölle und für manche gibt es die Hölle. Für beide Standpunkte gibt es biblische Belegstellen. Man muss also eine Grundsatzentscheidung treffen. Das macht die Wahrheitsfindung so schwierig.</p>
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