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	Kommentare zu: Jeremias Klagelieder als Hilfe im Schmerz erlebt	</title>
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		<title>
		Von: elativ		</title>
		<link>https://proskyneo.org/2019/03/jeremias-klagelieder-als-hilfe-im-schmerz-erlebt/#comment-182</link>

		<dc:creator><![CDATA[elativ]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Mar 2019 08:51:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://proskyneo.org/2019/03/jeremias-klagelieder-als-hilfe-im-schmerz-erlebt/#comment-181&quot;&gt;Maio&lt;/a&gt;.

Dazu kann ich nur Amen sagen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://proskyneo.org/2019/03/jeremias-klagelieder-als-hilfe-im-schmerz-erlebt/#comment-181">Maio</a>.</p>
<p>Dazu kann ich nur Amen sagen.</p>
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		<title>
		Von: Maio		</title>
		<link>https://proskyneo.org/2019/03/jeremias-klagelieder-als-hilfe-im-schmerz-erlebt/#comment-181</link>

		<dc:creator><![CDATA[Maio]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Mar 2019 16:54:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://proskyneo.org/2019/03/jeremias-klagelieder-als-hilfe-im-schmerz-erlebt/#comment-180&quot;&gt;elativ&lt;/a&gt;.

Lieber Volker,

du sagst richtigerweise: &quot;Die Frage nach der Gerechtigkeit Gottes (Theodizee) ist wirklich gewaltig. Es gibt meiner Auffassung nach Bereiche, die nicht durch menschliche Logik und Verstand zu lösen sind.&quot; Das sehe ich genauso. 
In Philipper 4.13 sagt Paulus: ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht. (Lutherbibel 2017). Darauf dürfen wir vertrauen. 
Lieber Vater, gib bitte allen von deiner Kraft, die schweres durchmachen müssen, aber trotzdem den Herzenswunsch haben, nicht an deiner Liebe zu zweifeln. 

Gerardino Maio]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://proskyneo.org/2019/03/jeremias-klagelieder-als-hilfe-im-schmerz-erlebt/#comment-180">elativ</a>.</p>
<p>Lieber Volker,</p>
<p>du sagst richtigerweise: &#8222;Die Frage nach der Gerechtigkeit Gottes (Theodizee) ist wirklich gewaltig. Es gibt meiner Auffassung nach Bereiche, die nicht durch menschliche Logik und Verstand zu lösen sind.&#8220; Das sehe ich genauso.<br />
In Philipper 4.13 sagt Paulus: ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht. (Lutherbibel 2017). Darauf dürfen wir vertrauen.<br />
Lieber Vater, gib bitte allen von deiner Kraft, die schweres durchmachen müssen, aber trotzdem den Herzenswunsch haben, nicht an deiner Liebe zu zweifeln. </p>
<p>Gerardino Maio</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: elativ		</title>
		<link>https://proskyneo.org/2019/03/jeremias-klagelieder-als-hilfe-im-schmerz-erlebt/#comment-180</link>

		<dc:creator><![CDATA[elativ]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Mar 2019 16:01:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://proskyneo.org/2019/03/jeremias-klagelieder-als-hilfe-im-schmerz-erlebt/#comment-178&quot;&gt;Maio&lt;/a&gt;.

Hallo Gerardino,

ich kenne so eine Person, die aus solchen Gründen &quot;aus der Bahn geworfen&quot; wurde. Der Betreffende ist heute anfang Achtzig, passiert ist das ganze vor etwa 20 bis 25 Jahren. Bis dahin hat er und auch seine Familie Gott ich denke 20 bis 30 Jahre gedient und hatte Freude daran. Er war in einer Gemeinde, wo er davon ausging, dass sie von Gott geleitet wird.

Mit &quot;kleineren&quot; Fehlbarkeiten innerhalb der Gemeinde kam er zurecht. Eines Tages war er selbst betroffen von Ungerechtigkeiten, die in seinen Augen schwererer Natur waren. Er bat Gemeindeälteste um Rat und Beistand. Aufgrund von &quot;Vetterleswirtschaft&quot; und Angst seitens der Gemeindeältesten, sich zu weit aus dem Fenster zu lehnen und ihr geistliches Amt zu gefährden, geschah ihm Unrecht. Mancher hätte das im Sinne Jesu zugedeckt bzw. vergeben. Er aber war nicht dazu in der Lage. Für ihn war die Gemeinde, die seiner damaligen Ansicht nach von Gott geleitet wurde, dadurch ein Fallstrick.

Danach beschäftigte er sich mit der Theodizee-Frage, zog immer mehr die Gerechtigkeit Gottes in Frage und landete zunächst im Agnostizismus und schließlich im Atheismus. Seither ist er ernüchtert und ziemlich verbittert. Seine Frau hat ihn in diesem ganzen Prozess begleitet und kam zum gleichen Schluss.

Die Frage nach der Gerechtigkeit Gottes (Theodizee) ist wirklich gewaltig. Es gibt meiner Auffassung nach Bereiche, die nicht durch menschliche Logik und Verstand zu lösen sind.

Andererseits kenne ich viele gläubige Menschen, die ihren Glauben auf ganz andere Grundlagen stützen. Eine davon ist die persönliche Erfahrung mit Gott, wenn sie im täglichen Leben - aber auch in besonders schwierigen Lebenslagen - auf ihn vertrauen. Sie vertrauen als Kinder ihrem himmlischen Vater wie ein Dreijähriger seinem &quot;allwissenden&quot; Vater oder seiner Mutter. Und sie beteuern glaubhaft, dass dieses Gottvertrauen ihrem Leben Stabilität und Sicherheit gibt. Sie vertrauen darauf, dass die Sichtweise Gottes ihrer weit überlegen ist und dass es für sie unklare Sachverhalte gibt, die nur Gott in seiner Gerechtigkeit und Gnade beurteilen kann. Ein guter Vertrauter im Glauben hebt immer wieder gern hervor, dass an Gott zu glauben in erster Linie bedeutet, ihm zu vertrauen. So sehe ich das auch.

Ich persönlich bin übrigens der Auffassung, dass Gott gegenüber Menschen, die das erleben, was das oben erwähnte Ehepaar erlebte, gnädig handelt. Gott ist größer als wir (1Joh 3,20). Als der Prophet Habakuk Gott wegen seiner &quot;Ungerechtigkeit&quot; Vorhaltungen machte (Hab Kap. 1), wurde er auch nicht von Gott verurteilt. Vielmehr wurden seine Gedanken dazu sogar in die Bibel aufgenommen.

Soviel meine Gedanken dazu.

Volker]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://proskyneo.org/2019/03/jeremias-klagelieder-als-hilfe-im-schmerz-erlebt/#comment-178">Maio</a>.</p>
<p>Hallo Gerardino,</p>
<p>ich kenne so eine Person, die aus solchen Gründen &#8222;aus der Bahn geworfen&#8220; wurde. Der Betreffende ist heute anfang Achtzig, passiert ist das ganze vor etwa 20 bis 25 Jahren. Bis dahin hat er und auch seine Familie Gott ich denke 20 bis 30 Jahre gedient und hatte Freude daran. Er war in einer Gemeinde, wo er davon ausging, dass sie von Gott geleitet wird.</p>
<p>Mit &#8222;kleineren&#8220; Fehlbarkeiten innerhalb der Gemeinde kam er zurecht. Eines Tages war er selbst betroffen von Ungerechtigkeiten, die in seinen Augen schwererer Natur waren. Er bat Gemeindeälteste um Rat und Beistand. Aufgrund von &#8222;Vetterleswirtschaft&#8220; und Angst seitens der Gemeindeältesten, sich zu weit aus dem Fenster zu lehnen und ihr geistliches Amt zu gefährden, geschah ihm Unrecht. Mancher hätte das im Sinne Jesu zugedeckt bzw. vergeben. Er aber war nicht dazu in der Lage. Für ihn war die Gemeinde, die seiner damaligen Ansicht nach von Gott geleitet wurde, dadurch ein Fallstrick.</p>
<p>Danach beschäftigte er sich mit der Theodizee-Frage, zog immer mehr die Gerechtigkeit Gottes in Frage und landete zunächst im Agnostizismus und schließlich im Atheismus. Seither ist er ernüchtert und ziemlich verbittert. Seine Frau hat ihn in diesem ganzen Prozess begleitet und kam zum gleichen Schluss.</p>
<p>Die Frage nach der Gerechtigkeit Gottes (Theodizee) ist wirklich gewaltig. Es gibt meiner Auffassung nach Bereiche, die nicht durch menschliche Logik und Verstand zu lösen sind.</p>
<p>Andererseits kenne ich viele gläubige Menschen, die ihren Glauben auf ganz andere Grundlagen stützen. Eine davon ist die persönliche Erfahrung mit Gott, wenn sie im täglichen Leben &#8211; aber auch in besonders schwierigen Lebenslagen &#8211; auf ihn vertrauen. Sie vertrauen als Kinder ihrem himmlischen Vater wie ein Dreijähriger seinem &#8222;allwissenden&#8220; Vater oder seiner Mutter. Und sie beteuern glaubhaft, dass dieses Gottvertrauen ihrem Leben Stabilität und Sicherheit gibt. Sie vertrauen darauf, dass die Sichtweise Gottes ihrer weit überlegen ist und dass es für sie unklare Sachverhalte gibt, die nur Gott in seiner Gerechtigkeit und Gnade beurteilen kann. Ein guter Vertrauter im Glauben hebt immer wieder gern hervor, dass an Gott zu glauben in erster Linie bedeutet, ihm zu vertrauen. So sehe ich das auch.</p>
<p>Ich persönlich bin übrigens der Auffassung, dass Gott gegenüber Menschen, die das erleben, was das oben erwähnte Ehepaar erlebte, gnädig handelt. Gott ist größer als wir (1Joh 3,20). Als der Prophet Habakuk Gott wegen seiner &#8222;Ungerechtigkeit&#8220; Vorhaltungen machte (Hab Kap. 1), wurde er auch nicht von Gott verurteilt. Vielmehr wurden seine Gedanken dazu sogar in die Bibel aufgenommen.</p>
<p>Soviel meine Gedanken dazu.</p>
<p>Volker</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Maio		</title>
		<link>https://proskyneo.org/2019/03/jeremias-klagelieder-als-hilfe-im-schmerz-erlebt/#comment-178</link>

		<dc:creator><![CDATA[Maio]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Mar 2019 09:28:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Kommentar von Timothy Keller ist wirklich bemerkenswert! «In der Dunkelheit haben wir eine Wahl, die es in besseren Zeiten so nicht gibt. Wir können uns dafür entscheiden, Gott zu dienen, allein, weil er Gott ist.»
Das ist natürlich der &quot;Idealfall&quot;. Egal was mir widerfährt, ich diene Gott. 

Was ich mich frage ist: Gibt es auch Fälle, wo jemand Christ wird und Gott dient, aber durch eine leidvolle Erfahrung so aus der Bahn geworfen wird, dass er nicht mehr in der Lage ist Gott zu dienen un ihm bedingungslos zu vertrauen? Von solchen Fällen wird selten berichtet. Mir wäre z. B. Klagelieder 3 kein Trost. Denn dort beschreibt Jeremia die gerechte Strafe Gottes, die Israel aufgrund der Untreue erlitten hat. Das ist keine wirkliche Erklärung für unverständliches Leid.

Kennt jemand von euch Personen, die Gott eine Zeitlang gedient haben und dann sich zurückgezogen haben, weil ihnen Dinge widerfahren sind, die sie mit einem liebenden Gott nicht in Einklang bringen konnten? 

Gerardino Maio]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kommentar von Timothy Keller ist wirklich bemerkenswert! «In der Dunkelheit haben wir eine Wahl, die es in besseren Zeiten so nicht gibt. Wir können uns dafür entscheiden, Gott zu dienen, allein, weil er Gott ist.»<br />
Das ist natürlich der &#8222;Idealfall&#8220;. Egal was mir widerfährt, ich diene Gott. </p>
<p>Was ich mich frage ist: Gibt es auch Fälle, wo jemand Christ wird und Gott dient, aber durch eine leidvolle Erfahrung so aus der Bahn geworfen wird, dass er nicht mehr in der Lage ist Gott zu dienen un ihm bedingungslos zu vertrauen? Von solchen Fällen wird selten berichtet. Mir wäre z. B. Klagelieder 3 kein Trost. Denn dort beschreibt Jeremia die gerechte Strafe Gottes, die Israel aufgrund der Untreue erlitten hat. Das ist keine wirkliche Erklärung für unverständliches Leid.</p>
<p>Kennt jemand von euch Personen, die Gott eine Zeitlang gedient haben und dann sich zurückgezogen haben, weil ihnen Dinge widerfahren sind, die sie mit einem liebenden Gott nicht in Einklang bringen konnten? </p>
<p>Gerardino Maio</p>
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