Schlagwort-Archive: Christlicher Newsletter

Immer schön im Rhythmus bleiben

Jesus.ch, 23.03.2018

Immer schön im Rhythmus bleiben

Ausgewogen leben
Jeder Langstreckenläufer kennt den Rat, bei der Atmung einen gleichmässigen Rhythmus zu finden und in diesem zu laufen. Dieses Prinzip gilt auch für andere Lebensbereiche. Menschen, die im Leben durchhalten, sind Menschen mit einem gesunden, ausgewogenen Lebensrhythmus.

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Beim Joggen gibt es die unterschiedlichsten Tipps, was den besten Rhythmus garantiert. Einige schwören auf Musik. Die Gesundheitsexperten von «Fit for Fun» sehen tatsächlich eine positive Wirkung auf den Laufrhythmus, wenn die Liederauswahl und vor allem die Taktzahl stimmt. Andere Experten, zum Beispiel jene von www.lauftipps.ch geben an, dass beim Laufen der Atemrhythmus entscheidend sei. Als Grundregel gelte, dass man gleich viele Schritte zum Einatmen wie zum Ausatmen brauchen soll. Aber das sei nicht in Stein gemeisselt, meinen die Experten: «Vielleicht hast du einen idealen Rhythmus für dich gefunden, mit welchem du dich am Wohlsten fühlst.»

Gott schuf Rhythmus

Was fürs Joggen gilt, gilt für jeden Lebensbereich: Jeder Mensch muss seinen idealen Rhythmus finden. Gott hat das Leben von Anfang an mit einem Rhythmus erschaffen, als er das Licht von der Dunkelheit trennte und das Licht Tag nannte und die Dunkelheit Nacht. Er gab der Schöpfung einen festen Rhythmus, wie es bereits in 1. Mose, Kapitel 8, Vers 22 heisst, er gab unserem Körper einen festen Rhythmus und ebenso unserer Seele und unserem Geist.

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Theologe und Autor Jörg Ahlbrecht

 

In seinem Buch «Finde deinen Lebensrhythmus» stellt der Theologe und Autor Jörg Ahlbrecht daher fest: «Menschen, die im Leben durchhalten, sind Menschen mit einem gesunden, ausgewogenen Lebensrhythmus.» Auch der Glaube wird nach Jörg Ahlbrecht aus «heiligen Gewohnheiten» gespeist und genährt, die langsam, aber stetig ihre Kraft entfalten. Diese These bestätigen einflussreiche Theologen wie Bonhoeffer oder Nouwen:

  • Dietrich Bonhoeffer schrieb in seinen Briefen aus der Gefangenschaft, dass er nur deshalb nicht verzweifelte, weil er seinen Arbeitsrhythmus aufrechterhielt. Obwohl es nicht nötig war, stand er jeden Morgen um 6 Uhr auf und begann zu arbeiten. Er las, er schrieb, er forschte. Bonhoeffer sagte selbst, dass sein Leben aus dem Ruder gelaufen wäre, hätte er sich treiben lassen.
  • Der holländische Theologe Henri Nouwen feierte nahezu an jedem Tag das Abendmahl – ob er mit guten Freunden zusammensass oder mit flüchtigen Bekannten. Diese geistliche Erfahrung spielte bei ihm täglich eine Rolle – es war ein Rhythmus, in dem er Jesu Gegenwart und die Einheit mit ihm immer wieder erfasste und schmeckte.
Auch Jesus folgte einem Rhythmus

Jesus Christus selbst hatte sein Leben um regelmässige Übungen herum eingerichtet: Er ging regelmässig in die Stille und in die Einsamkeit. Er fastete und er besuchte regelmässig die Synagoge.

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Am Sonntag nicht geöffnet: Schon bald ein Bild der Vergangenheit?

 

Wenn man die Bibel liest, entdeckt man viele weitere Rhythmen. Der Sabbat zum Beispiel soll als Ruhetag dazu dienen, dass wir Menschen vor einem unseligen Ungleichgewicht bewahrt werden. Pausenloses Arbeiten ist unmenschlich und entfremdet uns dem Schöpfer. Aber auch pausenlose Ruhe ist unmenschlich, da unsere Gaben brachliegen und wir Zeit und Energie vergeuden, mit der wir von unserem Schöpfer ausgestattet wurden.

Gerade hier ist unser Rhythmus im 21. Jahrhundert besonders bedroht: Immer ausgedehntere Ladenschlusszeiten, die Aufweichung der Sonntagsruhe, Shopping im Internet rund um die Uhr, 24-Stunden-Verfügbarkeit – all das spiegelt wider, wie sehr Arbeit und Konsum heute dominieren. Dadurch verlieren wir auch mehr und mehr die Genussfähigkeit. Jörg Ahlbrecht stellt dazu im Buch «Finde deinen Lebensrhythmus» fest: «Gott schenkt uns die Arbeit, aber er schenkt uns auch die Fähigkeit zum Genuss und zur Freude an dem was gelungen ist.» Diese Fähigkeit verliert ein Mensch, der nicht mehr Pause macht.

Es gibt einen Gott. Und Sie sind es nicht!

Zudem leugnet der «moderne Mensch» zunehmend die eigenen Grenzen. Gott gab uns ein begrenztes Mass an Zeit und Energie. Wir sollten uns ab und zu daran erinnern, dass es einen gibt, der grenzenlose Kraft besitzt (Gott), und er ist sogar auf unserer Seite. Aber ich habe Grenzen. Ich brauche Auszeiten. Vielleicht kennen Sie den Satz «Es gibt einen Gott. Und ich bin es nicht!» Darin steckt viel Weisheit.

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Das Buch «Finde deinen Lebensrhythmus» von Jörg Ahlbrecht.

 

Wie Sie die Auszeiten mit Gott bewusst gestalten können, dazu existieren zahlreiche intelligente Bücher wie «Ordne dein Leben» von Gordon MacDonald oder das bereits zitierte Buch «Finde deinen Lebensrhythmus» von Jörg Ahlbrecht, das ich sehr empfehlen kann. Wenn Sie sich entscheiden, mehr Rhythmus in Ihr Leben zu bringen, erhalten Sie in diesen Büchern auch praktische Tipps, wie Sie dies erreichen können.

Ein paar Fragen zum Nachdenken:
Wenn Sie jetzt gleich anhand eines kurzen Fragebogens überprüfen möchten, wo Sie beim Thema «Lebensrhythmus» stehen, bieten wir Ihnen hier einen Check an. Folgende fünf Fragen können Ihnen helfen, sich selbst einzuschätzen (sie eignen sich auch für den Austausch in Kleingruppen):

  1. Glaube ich überhaupt, dass Rhythmus Kraft hat?
  2. Welche «heiligen Gewohnheiten» pflege ich in meinem Leben, um meinen Körper und meinen Geist auf lange Sicht gesund zu halten?
  3. Habe ich in einem Lebensbereich (Arbeit/Ruhe, Körper, Seele, Glaube) den gesunden Rhythmus verloren?
  4. Will ich neue Gewohnheiten pflegen oder alte ablegen?
  5. Welche?

»Gott findet mich nicht seltsam«

Jesus.ch, 10.03.2018

»Gott findet mich nicht seltsam«

Leben mit Tourette-Syndrom
Jamie Grace weiss, wie es ist, überall angestarrt, ausgelacht und mit dem Handy gefilmt zu werden. Von klein auf leidet sie unter dem Tourette-Syndrom und hat auffällige Ticks. Erst durch den Glauben an Jesus findet die Sängerin Lebensmut und Selbstbewusstsein. Sie sagt: «Für Gott bin ich nicht seltsam.»
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»Meine sexuelle Ausrichtung: Verheiratet«

Christianity Today / Livenet, 25.02.2018

»Meine sexuelle Ausrichtung: Verheiratet«

Rachel Gilson lebt einen homosexuellen Lebensstil, als sie Jesus kennenlernt und Christ wird. Ihr Gebet, dass Gott ihre Anziehung zu Frauen wegnimmt, wird nicht erhört. Bis sie lernt: Es geht nicht darum, heterosexuell zu werden, sondern Gott zu vertrauen und ihm zu gehorchen. Hier erzählt sie ihre Geschichte. »Meine sexuelle Ausrichtung: Verheiratet« weiterlesen

Und wenn ein geliebter Mensch mich zutiefst verletzt hat?

Livenet, 26.01.2018

Und wenn ein geliebter Mensch mich zutiefst verletzt hat?

Vergebung ist möglich
Vergeben kann schwer sein, insbesondere wenn jemand, der uns nahesteht, uns verletzt hat. Aber wir Christen sind dazu berufen, auch denjenigen, die uns verletzt haben, gnädig zu sein – egal worum es geht. Das hat Jason Romano erlebt und bezeugt: «Vergebung befreit!»
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Studie rät von spätabendlichem Streit ab

Livenet, 24.01.2018

Studie rät von spätabendlichem Streit ab

»Geh nicht wütend ins Bett«
Dass sich Paare mal zanken, kommt vor. Doch wer regelmässig streitet, während der Körper bereits müde ist, bringt sich in Gefahr, ernsthaft zu erkranken. Dies besagt eine neue Studie, die übersetzt «Geh nicht wütend ins Bett!» heisst.
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Ganz Deutschland mit dem Evangelium erreichen

Livenet, 23.01.2018

Ganz Deutschland mit dem Evangelium erreichen

Evangelistische Zeitung
Die Initiative «Global Outreach Day» möchte gemeinsam mit Gemeinden mit der Kampagne «Gemeinsam Deutschland erreichen» bis 2020 alle privaten Haushalte in Deutschland mit dem Evangelium erreichen. Nach der Verteilaktion der evangelistischen Zeitung life.de sollen Gespräche über den Glauben leicht gemacht werden. Der Direktor der Kampagne, Bastian Decker, erklärt, wie er sich das vorstellt.
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Warum es so wichtig ist – und wie es uns heute helfen kann

Livenet, 14.01.2018

Warum es so wichtig ist – und wie es uns heute helfen kann

Das Alte Testament
Viele Christen schlagen bei ihrer Bibel automatisch die hintere Hälfte auf – das Alte Testament erscheint oft eher schwierig zu verstehen und das Neue Testament ist scheinbar einfacher auf das persönliche Leben anzuwenden. Bloggerin Amanda Criss erklärt, was sie am Alten Testament so schätzt – und weshalb alle Christen regelmässig darin lesen sollten.
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Gerade leben in einer verdrehten Zeit – Teil 1: Das gute Gewissen

Livenet, 03.01.2018

Gerade leben in einer verdrehten Zeit – Teil 1: Das gute Gewissen

Unsere Gesellschaft hat gewisse Konzepte aufgestellt, die allgemein als richtig gewertet werden. Und Christen übernehmen das häufig – dabei ist Gottes Perspektive auf diese Dinge eine ganz andere. In einer Kurzserie stellt Johannes Hartl vier dieser Konzepte vor und zeigt, was das für uns Christen konkret bedeutet.
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Mit Zorn und Ärger umgehen

Mit Zorn und Ärger umgehen

13.12.2017

Hope to the World
Pastor John Ortberg, bekannt durch eine Reihe Bücher, ist Pastor der Menlo Church, die sich im Grossraum San Francisco an mehreren Orten trifft. Er packt in seiner Predigt das heisse Eisen «Zorn und Ärger» an.
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50 Statements von Billy Graham

50 Statements von Billy Graham

07.11.2017

Zum 99. Geburtstag
Nahe ans Reformationsjubiläum fällt der 99. Geburtstag von Billy Graham. Zu seinem Geburtstag am heutigen 7. November stellt Livenet exklusiv 50 Zitate des wohl bekanntesten Evangelisten der Gegenwart zusammen. Es ist eine Schatztruhe an Weisheit. 50 Statements von Billy Graham weiterlesen

5 Tipps, wie man die Bibel verstehen kann

5 Tipps, wie man die Bibel verstehen kann

28.04.2017

Bibellesen nach Luther
Als der Reformator Martin Luther (1483-1546) in der Bibel las, dass Gott die Menschen über alles liebt, wollte er diesen «Schatz» allen zugänglich machen. Und er lieferte wertvolle Tipps, wie man das «Buch der Bücher» verstehen kann.
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Wie man zum Segen für den anderen wird

Wie man zum Segen für den anderen wird

12.08.2016

Gemeindekultur prägen
Sind Sie ein Gewohnheits-Gottesdienstbesucher, oder gibt es einen besonderen Grund, weshalb Sie in die Kirche gehen? Für viele ist Kirche zur eher gleichgültigen Tradition geworden, dabei sollte es doch ein Ort der Wärme und familiären Geborgenheit sein. Sie und ich können dazu beitragen, dass es das wieder wird.
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Unter Versöhnungs-Tränen wurde Christustag vorbereitet

Unter Versöhnungs-Tränen wurde Christustag vorbereitet

17.07.2016

Bewegende Szenen in Kamerun
Zum ersten Mal überhaupt trafen sich in Kamerun Pastoren aus den verschiedensten christlichen Gemeinden. Unter Tränen wurden Gräben überwunden und um Versöhnung gebeten und gebetet. Auf Wunsch einheimischer Leiter stellte Hanspeter Nüesch den mehreren hundert Anwesenden beim Treffen in der Hauptstadt Yaounde das Prinzip des Christustages vor – denn einen solchen wollen die Geistlichen in Kamerun und anderen afrikanischen Ländern nun durchführen.
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Wie man Glauben leben kann

Wie man Glauben leben kann

11.07.2016

Trotz turbulenten Alltags
Sicher, am Anfang steht die Entscheidung, dass man gerne an Gott glauben möchte. Aber dann sind es viele kleine Momente, die zu einer Beziehung mit Gott führen. Wir geben Ihnen Ideen, wie man mitten im Alltag kleine Schritte im Glauben tun kann.
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Wie geistliche Einheit unter Christen gelingen kann

Wie geistliche Einheit unter Christen gelingen kann

01.07.2016

München (idea) – Das Eintreten für die geistliche Einheit unter Christen ist das Hauptprogramm für die Gemeinde Jesu. Diese Ansicht vertrat der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb (Stuttgart), beim ökumenischen Kongress „Miteinander für Europa“ in München.

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Vergeben lässt sich trainieren

Vergeben lässt sich trainieren

21.05.2016

Wichtig für Körper und Seele
Die Psychologie entdeckt das Vergeben wieder. Denn wer vergibt, dem geht es gesundheitlich besser, sei es psychisch oder körperlich. Und für den, der nicht vergibt, kann sich die Situation zu einem dicken Problem oder einer Blockade auswachsen. Wie aber funktioniert das mit der Vergebung? Wie vergebe ich?
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Kurzbericht zur Lage christlicher Flüchtlinge in Deutschland

Kurzbericht zur Lage christlicher Flüchtlinge in Deutschland

09.05.2016

Die Aufnahme hunderttausender Flüchtlinge hat Deutschland vor große Herausforderungen gestellt. Ein Problem, das dabei bisher vernachlässigt wurde, ist die Häufung von Anfeindungen und Gewalt gegenüber Christen in den Flüchtlingsunterkünften. Deshalb hat Open Doors als ein Hilfswerk, das sich seit über 60 Jahren weltweit für verfolgte Christen einsetzt, eine Befragung unter christlichen Flüchtlingen in deutschen Unterkünften durchgeführt, die Verfolgung aufgrund ihres Glaubens erlebt haben. Kurzbericht zur Lage christlicher Flüchtlinge in Deutschland weiterlesen

In diesem Land wächst die christliche Bevölkerung am schnellsten

In diesem Land wächst die christliche Bevölkerung am schnellsten

13.05.2016

Vor 60 Jahren noch keine Christen
Nepal ist ein Land, in dem die Mehrzahl Hindus sind. Das Land ist berühmt für seine hohen Gipfel – jetzt erreicht die Zahl der Christen im Land neue Höhen: Sie hat sich in zehn Jahren verdreifacht. Heute leben in Nepal über 350’000 Christen.
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Warum die Hautfarbe von Jesus wichtig ist

Warum die Hautfarbe von Jesus wichtig ist

20.04.2016

Eigentlich weiss jeder, dass Jesus im vorderen Orient gelebt hat. Doch in der Vorstellung der meisten Europäer ist er eher blond und blauäugig mit gepflegtem kurzem Bart und Föhnfrisur. Aber der echte Jesus war Orientale und gehörte einer ethnischen Minderheit an. Dass das Auswirkungen auf die Kirche und ihren Dienst heute hat, betont Christena Cleveland, Professorin an der US-amerikanischen Duke Universtität im Bereich «Praxis und Versöhnung».
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