Jeder kann jemanden erreichen

Jeder kann jemanden erreichen

04.04.2017

Global Outreach Day Deutschland
Über Jesus und den Glauben an ihn zu sprechen, ist keine hohe Kunst. Dazu braucht es nur Ermutigung und hilfreiche Tipps. Das ist der Grundgedanke des «Global Outreach Day» am letzten Samstag im Mai in Baden-Württemberg und Sachsen.

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Kernelement ist die Verteilung einer Zeitung in alle der etwa acht Millionen Haushalte der beiden Bundesländer. Die Zeitung in handlicher Grösse (halbes Berliner Format) enthält Berichte von Menschen, die zum Glauben an Jesus gefunden haben. Die Bandbreite der Beispiele reicht von dem weltbekannten behinderten Redner Nick Vujicic (Australien) über einen Kriminellen bis hin zu Fussballtrainer Jürgen Klopp, der sich ebenfalls zum christlichen Glauben bekennt. Der «Global Outreach Day» (G.O.D.) am 27. Mai 2017 in Deutschland ist Teil eines weltweiten Aktionstages.

»Gott nutzt Krisen und Krankheiten«

Die Titelstory der Life.de-Verteilzeitung (die Schwesterzeitung von Jesus.ch-Print) lässt Nick Vujicic zu Wort kommen, der ohne Arme und Beine zur Welt kam. Der Australier kämpfte als Kind mit Hänseleien und Depressionen. Heute erzählt er, wie er mit seinem Handicap als Christ lebt und sogar andere Menschen motiviert. «Gott nutzt Krisen und Krankheiten», ist Vujicic überzeugt. Das Interesse an seiner Lebensgeschichte und seinen ermutigenden Worten ist gross: In mehr als fünfzig Ländern hat er viele tausend Vorträge gehalten.

»Damit möglichst viele mitmachen können«

«Wir wollen mit unserer Initiative alle die unterstützen, für die es zunächst einmal eine Riesenhürde ist, mit anderen über Jesus zu sprechen», sagt Bastian Decker, Leiter von «Global Outreach Day» Deutschland. «Wir bieten mit der Zeitung den Anlass, aber auch weiteres Material und Schulungen, damit möglichst viele mitmachen können, nicht nur die Selbstbewussten und besonders Begeisterten.» Das Leitwort der Initiative lautet: «Jeder kann jemanden erreichen – gemeinsam erreichen wir die ganze Welt».

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Bastian Decker

Gemeinden und Gruppen sind dazu eingeladen, die Zeitungen beim G.O.D. zu bestellen und in ihrer Nachbarschaft und Umgebung zu verteilen. Im letzten Jahr konnten so fünf Millionen Haushalte in Nordrhein-Westfalen erreicht werden. Bastian Decker: «Die verbliebenen dreieinhalb Millionen Haushalte, für die sich keine Gruppen und Gemeinden fanden, übernahmen wir als Organisation.» Ein Beispiel, wie es laufen kann, ist die Evangelische Allianz Karlsruhe. Hier will man in diesem Jahr alle Haushalte der Stadt und in der Umgebung mit der Zeitung «beliefern». «Die Zeitung ist eine Hilfe, um mit Menschen ins Gespräch zu kommen», sagt Decker.

Auch an alle Luther-Städte

Neben Baden-Württemberg und Sachsen soll die Verteilzeitung auch an alle Haushalte des «Bundes der Lutherstädte» (Augsburg, Coburg, Eisenach, Eisleben, Erfurt, Halle, Heidelberg, Magdeburg, Marburg, Nordhausen, Schmalkalden, Speyer, Torgau, Wittenberg, Worms und Zeitz) im Reformationsjahr 2017 gehen.

Auch Livenet ist massgeblich in die Durchführung des Global Outreach Day involviert und unterstützt das deutsche G.O.D.-Büro bei der Koordination dieses Evangelisationstages in 140 Ländern mit etwa 25 Millionen Teilnehmern. Die Verteilaktion in den deutschen Bundesländern wurde durch die Erstellung der Verteilzeitung «Life.de-print» ebenfalls mitunterstützt.

Berliner Büro koordiniert

Das G.O.D.-Büro in Berlin ist Anlaufstelle für alle Anfragen. Darüber hinaus bietet das Büro auch Schulungsmöglichkeiten für Gespräche über den Glauben. Diejenigen, die eine solche Schulung haben, können dann diese in ihrer Gemeinde weitergeben. Die Idee ist, dass diese Schulung nicht länger als eine Dreiviertelstunde dauert und anstatt einer Predigt im Gottesdienst laufen kann, um so möglichst viele Menschen einer Gemeinde zu erreichen. Telefonisch zu erreichen ist das Koordinierungsbüro mit dem Projektleiter Manni Hohmann unter der Nummer 0201490-2005 oder –2004 und der E-Mailadresse info@Reformation17.de

Zur Webseite:
Global Outreach Day

 

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